Chronik | Welt
16.08.2017

Drei antike Gräber in Ägypten entdeckt

Sarkophage im Süden des Landes sind laut Archäologen rund 2000 Jahre alt.

Ägyptische Archäologen haben im Süden Ägyptens drei antike Gräber mit Sarkophagen entdeckt. Wie das Antikenministerium am Dienstag mitteilte, sind die Gräber in der Gegend von Al-Kamin al-Sahrawi in der südlichen Provinz Minja rund 2000 Jahre alt. Neben Tonfragmenten seien bei den fortdauernden Grabungen mehrere Sarkophage unterschiedlicher Form und Größe sowie menschliche Knochen gefunden worden.

Eines der Gräber, das durch einen Schacht im Fels erreicht wurde, enthielt vier Sarkophage, in deren Oberfläche menschliche Gesichter eingemeißelt waren, wie das Ministerium mitteilte. Eine Untersuchung von Tonfragmenten habe ergeben, dass die Gräber aus der Zeit zwischen der 27. Dynastie (gegründet 525 vor Christus) und der griechisch-römischen Zeit (332 vor Christus bis zum vierten Jahrhundert nach Christus) stammen.

Die Funde deuteten darauf hin, dass die Gräber Teil eines großen Gräberfeldes einer Stadt gewesen seien, das über viele Jahrhunderte benutzt wurde, erklärte das Antikenministerium. Demnach dauerten die Grabungen an.