Was die "Ösis" an den "Piefkes" lieben – und was nicht

Was die "Ösis" an den "Piefkes" lieben – und was nicht
Eine Studie bestätigt viele Klischees. Und trotz Hassliebe können sich drei Viertel einen Partner aus Deutschland vorstellen.

Mit uns und den Deutschen ist es ja so: Wir blicken ein bisschen bewundernd und ein bisschen neidig auf den großen Nachbarn, der in allem ein bisschen schneller ist als wir, beim Autofahren, beim Strandliegen-Belegen und beim geschliffenen Formulieren (also gut: da nicht nur schneller). Wenn er Fußball spielt, was er um Stadien besser tut als wir, halten die meisten von uns zum Gegner, wer immer das ist. Und wenn die Deutschen, sprich "Piefke", verlieren, freuen wir uns einen Haxen aus (wenn sie das einmal gegen uns tun, züchten wir eine Cordoba-Iwernarrisch-Fixation bis ans Lebensende).

Zugleich sehnen wir uns nach der Liebe des Nachbarn, dem wir verübeln, dass er zwar unsere Skipisten und Badeseen mag, uns als Ösis aber nicht wirklich ernst nimmt (selbst den einst über Wasser gehenden Kanzler wollen sie jetzt nicht mehr).

In der Psychoanalyse wäre vom Großer-Bruder-Komplex die Rede. Aber stimmt dieses Bild vom Bild, das der Österreicher vom Deutschen hat?

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