© APA/AFP/Vigili del Fuoco/HANDOUT

Chronik Welt
11/25/2019

Video: Erdrutsch in Italien zerstört Autobahnbrücke

Auf der Autobahnstrecke Turin-Savona ist eine Brücke eingestürzt. Im Piemont starb durch Hochwasser eine Autofahrerin.

Schwere Unwetter in Italien: Am Samstag hat ein Erdrutsch eine Autobanhbrücke zwischen Turin und Savona in Ligurien teilweise zum Einsturz gebracht. Ein Abschnitt der Brücke stürzte unter den Erdmassen ein. Feuerwehrleute suchten am Wochenende nach Fahrzeugen, die vom Erdrutsch weggerissen worden sein könnten. Am Montag hieß es schließlich, es gebe weder Tote noch Verletzte, was einem Wunder gleicht.

Der Einsturz führte am Wochenende zu einer Sperre der italienischen A6 und erheblichen Verkehrsproblemen. Bekannt wurde auch, dass nur der mutige Einsatz eines Autofahrers eine mögliche Katastrophe verhindert hat: Mit ausgebreiteten Armen und vor der Bruchstelle stehend warnte der 56-jährige Daniele Cassol einen Fernbus, den er kurz davor überholt hatte.

Diskussion über private Straßenbetreiber

Nicht nur weil der zerstörte Brückenabschnitt in der Nähe von Genua liegt, riefen die Bilder In Italien schmerzhafte Erinnerungen an den Einsturz der dortigen Morandi-Brücke im August des vergangenen Jahres wach. Damals waren 43 Menschen ums Leben gekommen.

Nun wird in Italien die Sicherheit mehrerer Autobahnstrecken geprüft und wieder über den schlechten Zustand vieler Straßen und Brücken diskutiert. Die regierende Fünf Sterne-Partei sieht die Verantwortung bei den privaten Betreiberfirmen und droht mit Lizenzentzug.

Der Nordwesten Italiens wird schon einige Tage von heftigen Regenfällen heimgesucht. In Ligurien und dem Piemont machten Erdrutsche viele Straßen unpassierbar, Keller wurden überschwemmt. In Ligurien waren laut der Regionalregierung 374 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten, 122 weitere wurden in Sicherheit gebracht.

Im Piemont wurde die Leiche einer 52-Jährigen aus ihrem Auto geborgen, das vom Hochwasser eines Bachs fortgerissen worden war. Laut italienischen Medien konnten sich zwei andere Insassen gerade noch retten.

Unwetter in Frankreich und Griechenland

Auch in Südfrankreich und Griechenland tobten am Wochenende schwere Unwetter. Bei einem Herbststurm in Griechenland sind zwei Segler gestorben, deren Boot im kleinen Hafen von Antirio nahe der Hafenstadt Patras kenterte.

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