Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Dreister Diebstahl: Urne mit Asche von verstorbenem Vater aus Auto gestohlen

Nachdem eine Frau aus Kalifornien den Tod ihres Vaters verarbeiten musste, wurde nun auch noch die Urne des Verstorbenen gestohlen.
Blumenarrangement auf einem Grabstein.

Ende Juni unternahm die US-Amerikanerin Tammy Blevins eine wichtige Reise: Nach dem Tod ihres Vaters, Charles Landrum, im Februar wollte Blevins die Asche nach Colorado bringen. Die Überreste des Veteranen, der im Alter von 95 Jahren verstorben ist, sollten dort beerdigt werden. 

Doch zu einer Bestattung kam es nie: Die Asche von Landrum wurde aus dem Auto der Frau gestohlen. 

Autofenster eingeschlagen: Urne und Medaillen weg

Wie KOB4 und KRQE berichten, fuhr Blevins von Kalifornien nach Colorado, um die Asche ihres Vaters neben seiner verstorbenen Frau beisetzen zu lassen. Als sie mit ihrem Ehemann in einem Hotel in Albuquerque eine Pause über Nacht einlegte, erwartete sie am nächsten Morgen ein Unheil. 

„Wir kamen gegen 7.30 Uhr herunter und entdeckten, dass das hintere Fenster unseres Fahrzeugs eingeschlagen war. Da bemerkten wir, dass die Gegenstände gestohlen wurden“, erklärte die US-Amerikanerin gegenüber KRQE. Bei dem Raub, der sich am 25. Juni gegen 2:30 Uhr nachts ereignet haben soll, wurde auch die Urne mit den Überresten ihres Vaters gestohlen. Die Urne sieht laut Blevins aus wie ein Paar Cowboy-Stiefel. 

Doch nicht nur das: Auch die Militär-Medaillen von Charles Landrum wurden aus dem Wagen entwendet. 

Frau erstattet Anzeige

„(...) ich weiß, dass man keine Wertsachen im Fahrzeug lassen sollte, und ich übernehme die volle Verantwortung dafür – dafür, dass wir diese Gegenstände nicht herausgenommen haben –, aber ich hätte niemals gedacht, dass jemand so etwas tun würde“, sagte Blevins gegenüber KOB4. „Und deshalb werde ich das für den Rest meines Lebens verantworten.“

Die trauernde Frau erstattete Anzeige, habe bisher aber nichts von der Polizei gehört. „Ich verstehe nicht, warum sie die Leute nicht zurückrufen. Selbst wenn sie keine Informationen haben, würde man denken, dass sie zumindest anrufen“, erklärte Blevins weiter, die hofft, dass die Asche ihres Vaters bald gefunden wird. 

Kommentare