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Chronik Welt
11/12/2019

Unwetter in Venedig: 45 Prozent des Stadtkerns überschwemmt

Heftige Regenfälle führen zu Hochwasser, die Markus-Basilika ist überflutet. Schäden gibt es auch in Süditalien.

Nach heftigen Regenfällen hat das Hochwasser in Venedig 45 Prozent des historischen Zentrums überschwemmt. Das Wasser drang auch in die Markus-Basilika ein.

Mobile Schotten wurden aufgestellt, um zu verhindern, dass das Wasser in die Kapelle Zen gelangt, in der sich Bilder-Zyklen rund um die Legende des Heiligen Markus befinden. Für die Fußgänger wurden Stege aufgebaut.

Einheimische und Touristen nehmen das Hochwasser unterschiedlich auf. Viele betrachten das unfreiwillige Bad in den Fluten mit Humor und freuen sich über besondere Foto-Gelegenheiten:

Schäden in Millionenhöhe

Schwere Unwetter haben am Dienstag auch den süditalienischen Raum heimgesucht. Heftige Niederschläge trafen vor allem die Regionen Basilikata und Apulien. Der Bauerverband beklagte Schäden in Millionenhöhe in der Landwirtschaft.

Der Wind zerstörte Treibhäuser, Obstbäume stürzten um, während die Olivenernte noch im Gange ist. Stürme verursachten schwere Schäden entlang der Adria-Küste. Überschwemmte Autobahnstrecken in Apulien mussten geschlossen werden.

Auch auf Sizilien gab es Überschwemmungen und Erdrutsche. Einige regionale Bahnlinien waren unterbrochen. Wegen des Unwetters wurden Schulen in einigen Städten, darunter Catania, Messina und Syrakus geschlossen. Mit Niederschlägen wird in Italien bis zum Wochenende gerechnet.

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