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Mann zündet sich vor UNO-Hauptquartier an

Der Mann soll gegen Chinas neues Gesetz zur Assimilation ethnischer Minderheiten protestiert haben.
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Ein Mann hat sich vor dem UN-Hauptquartier in New York in Brand gesetzt und ist ums Leben gekommen. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben am Donnerstagabend (Ortszeit) darüber informiert, dass sich ein Mann vor dem Gebäude angezündet hatte. In einem Krankenhaus sei sein Tod festgestellt worden. Ein Motiv wurde zunächst nicht genannt. 

US-Medienberichten zufolge handelte es sich um einen Tibet-Aktivisten. Die Ermittler bestätigten dies nicht. Ein Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, er sei „bestürzt über den tragischen und schrecklichen Vorfall“.

Ein weiterer Pro-Tibet-Aktivist erklärte, der Mann, der sich vor dem UNO-Hauptquartier in Brand setzte, habe gegen Chinas neues Gesetz zur Assimilation ethnischer Minderheiten protestiert. Das Gesetz, das im März vom Nationalen Volkskongress verabschiedet wurde und am Mittwoch in Kraft trat, zielt darauf ab, in China eine „gemeinsame“ nationale Identität zu schaffen und den „Zusammenhalt“ zu stärken. Aktivisten im Ausland kritisierten, das Gesetz werde die Rechte ethnischer Minderheiten wie der Uiguren und Tibeter weiter einschränken.

China hatte die Himalaya-Region Tibet 1950 gewaltsam eingenommen, seit 1965 ist Tibet eine autonome Region. Das buddhistische Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, lebt seit mehr als 50 Jahren im Exil. Die Zentralregierung in Peking betrachtet ihn als Staatsfeind. Die eigentlich autonome tibetische Regierung sitzt im Exil in Indien.

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