© APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI

Chronik Welt
09/15/2020

Trump: "Es gibt Länder wie Österreich, die im Wald leben"

Der US-Präsident lobt Waldbrand-Management in Europa - trotz "explosiver Bäume". Er hebt dabei Österreichs "Wald-Städte" hervor.

Donald Trump hat gegenüber Fox News versucht, seine Expertise zu Waldbränden und europäischen Städten unter Beweis zu stellen. Nachdem er auf die aktuellen, verheerenden Waldbrände in Kalifornien angesprochen wurde, wies Trump darauf hin, dass man sich bei der Waldbrand-Prävention doch an Europa orientieren solle - und erwähnte dabei explizit Österreich: "In Europa haben sie Wald-Städte. Es gibt so viele Länder, Österreich, es gibt so viele Länder, sie leben im Wald, bedenkt die Wald-Städte, davon gibt es so viele", meinte Trump.

Eine spezifische österreichische "Wald-Stadt" ("forest-city", Anm.) hob er nicht hervor und fuhr fort: In Europa gäbe es keine Waldbrände, wie jene in Kalifornien: "Dabei haben sie Bäume, die explosiver sind. Sie haben Bäume, die schneller Feuer fangen. Aber sie kontrollieren ihre Feuer, sie kümmern sich um den Brennstoff. Die Brennstoff ist das, was am Boden liegt, die Blätter, die umgefallenen trockenen Bäume." Diese Bäume seien "sehr explosiv", wiederholte sich Trump.

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Traurige Rekorde bei Waldbränden

Waldbrände im Westen der USA haben in den vergangenen Wochen riesige Flächen zerstört. Allein in zehn Bundesstaaten, darunter Kalifornien, Oregon und Washington, verwüsteten 87 große Feuer mehr als 18.600 Quadratkilometer Land, wie die Bundesbehörde National Interagency Fire Center am Montag mitteilte.

In Kalifornien kämpften fast 16.500 Feuerwehrleute gegen die Flammen an. Das ganze Ausmaß des Feuerinfernos ist noch nicht abzusehen, ein Anstieg der Opferzahlen wird befürchtet.

In den Brandzonen in Oregon waren am Montag 22 Menschen als vermisst gemeldet. Zehn Todesfälle seien bestätigt worden, teilte Gouverneurin Kate Brown mit. Ganze Ortschaften brannten in dem Staat ab. Im Nachbarstaat Kalifornien teilte Gouverneur Gavin Newsom mit, dass dort mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen seien. Schon jetzt zählen sechs der derzeitigen Brände zu den 20 größten in der Geschichte des "Goldenen Staates" seit Beginn der Aufzeichnungen um 1930.

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