Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Steinbock rammte Wanderin: Frau (26) verletzt und 20 Meter abgestürzt

Die Bergsteigerin war gemeinsam mit ihrem Begleiter (21) unterwegs, als das Tier plötzlich aus einer Höhle sprang und sie erfasste.
Ein Steinbock mit großen, gebogenen Hörnern blickt aufmerksam aus dem Wald hervor.

Eine 26-jährige Wanderin aus der Provinz Bergamo ist am Sonntagnachmittag in den Trentiner Alpen von einem plötzlich auftauchenden Steinbock umgerannt und verletzt worden. Die Frau musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfall ereignete sich auf dem sogenannten „Sentiero degli Austriaci“ („Weg der Österreicher“) nahe der Gemeinde Vermiglio im Tal Val di Sole auf rund 2.900 Metern Höhe, wie die Bergrettung berichtete.

Die Bergsteigerin war gemeinsam mit ihrem 21-jährigen Begleiter unterwegs gewesen, als das Tier plötzlich aus einer Höhle unterhalb des Albiolo-Gipfels auf den schmalen Bergpfad sprang und sie erfasste. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau Verletzungen am Bauch und am Knöchel. Außerdem stürzte sie über einen steilen Hang rund 20 Meter in die Tiefe.

Der Begleiter der Frau blieb unverletzt und setzte den Notruf ab. Einsatzkräfte der Trentiner Bergrettung brachten die Verletzte per Hubschrauber in das Krankenhaus von Cles. Der 21-Jährige wurde anschließend von den Rettungskräften zurück zu seinem Fahrzeug am Tonalepass begleitet.

Kommentare