© EPA/SEBASTIEN NOGIER

Chronik Welt
08/25/2020

Sensation im Kampf gegen Kinderlähmung: Afrika hat Polio besiegt

Letzter Fall einer „wilden“ Poliovirus-Erkrankung ist vier Jahre her; Impfkampagne und Überwachung als wesentlicher Faktor

Es ist ein riesengroßer Erfolg - gerade in Corona-Zeiten: Afrika ist frei von wildem Polio. Das will eine unabhängige Kommission am Dienstag voraussichtlich bekanntgeben. Die Krankheit betrifft vor allem Kinder unter fünf Jahren und kann innerhalb von Stunden zur Lähmung führen. Das Virus wird meist durch Schmierinfektion übertragen, aber auch Tröpfcheninfektionen sind möglich. Es kann sich nur im Menschen (und ein paar Affenarten) vermehren und nur von Mensch zu Mensch übertragen werden.

Mit massiven Impfkampagnen konnte Polio nun zuletzt unter anderem in Nigeria im Landesteil Borno und dem Südsudan ausgerottet werden. Zentrale Rolle hatte dabei die UN-Gesundheitsbehörde WHO mit der „Globalen Polio Auslöschungs-Initiative“, eine Kooperation von Regierungen, dem Kinderhilfswerk Unicef, der Bill und Melissa Gates-Stiftung, den Rotarieren und dem amerikanischen „Center for Disease Control“ CDC.

Doch die Gefahr besteht weiterhin - denn den Wildtyp des Poliovirus gibt es noch immer in zwei Ländern der Welt: Pakistan und Afghanistan.

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