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Unwetter beim Segeln: Österreicher in Kroatien vermisst

Über Bord gegangen: Nach einem schweren Unwetter bei der kroatischen Insel Šolta wird seit über 24 Stunden nach einem österreichischen Bootsführer gesucht.
Segelboot am Meer

Seit mehr als 24 Stunden läuft in der Nähe der kroatischen Insel Šolta die Suche nach einem 46-jährigen österreichischen Skipper eines Segelboots. Laut kroatischen Behörden stürzte der Mann während eines schweren Sturms ins Wasser, seither fehlt von ihm jede Spur.

Auf dem Segelboot befanden sich noch sechs weitere österreichische Staatsbürgerinnen und -bürger, die unverletzt blieben. Ein Ersatzbootsführer wurde an Bord genommen, um sie in Sicherheit zu bringen, heißt es.

„Die Besatzung gab an, dass der Steuermann ins Meer gefallen war. Offenbar wollte er das um die Schiffsschraube gewickelte Seil überprüfen. Aufgrund der etwa zweieinhalb Meter hohen Wellen wurde er vom Boot abgetrieben. Man versuchte, ihm ein Seil zuzuwerfen, doch nach wenigen Minuten war er verschwunden“, sagte Ivan Paušić, Leiter des Navigationssicherheitsdienstes der Hafenbehörde Split, gegenüber Slobodna Dalmacija.

Suche nach Österreicher mit Booten, Flugzeug und Drohne

Die Suche nach dem Mann laufe auf Hochtouren. Zwei Rettungsboote der Hafenbehörde Milna (Insel Brač), ein Boot von der Insel Hvar sowie drei Boote der See- und Flughafenpolizei Split seien im Einsatz. Auch wird aus der Luft gesucht, mit einem Flugzeug sowie mit einem Hubschrauber und einer Drohne.

Laut dem Nachrichtensender „N1“ wird am Montagvormittag in der Nähe der südlichen Seite von Šolta sowie bei Drvenik (Dalmatien) gesucht, die Wetterbedingungen haben sich deutlich verbessert. Das Boot gehört einer kroatischen Charterfirma, und die Fahrt startete in Trogir. Die Österreicher waren auf dem Weg zu den Inseln Hvar und Korčula.

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