Von Heckflügel getroffen: 21-Jähriger stirbt bei Fallschirmsprung
Ein junger Mann wollte in Frankreich einen Fallschirmsprung durchführen und wurde dabei von der Maschine tödlich verletzt. (Symbolbild).
In Nordfrankreich kam es zu einem tödlichen Unfall, bei dem ein 21-Jähriger verstorben ist. Der Mann wollte einen Fallschirmsprung absolvieren und wurde dabei vom Heckflügel der Maschine getroffen.
Fallschirmspringer von Flügel getroffen
Der Unfall ereignete sich am 24. Mai gegen 10:30 Uhr in Frétoy-le-Château, in der Nähe von Noyon. Wie Courrier Picard und Le Parisien berichten, wollte Martin Brachet mit dem Fallschirm aus einem Flugzeug des Vereins Skydive Frétoy springen, doch danach wurde er bei einer Kollision mit dem Heckflügel der Maschine getötet. Brachet war sofort tot.
Pilot wusste nicht, dass 2 Personen springen
Laut Ermittlungen der Polizei stellte sich nun heraus, dass an dem Tag, als Brachet aus der Maschine sprang, auch ein zweiter Flug geplant war. Der Pilot wusste jedoch nicht, dass zwei Personen springen werden. Aus diesem Grund sei es zu der tragischen Kollision gekommen, was Brachet das Leben kostete. Yves-Marie Guillau, Präsident des französischen Fallschirmspringerverbandes, schilderte gegenüber Le Parisien, wie es zu dem Missverständnis kam:
"Der Pilot brachte das Flugzeug in Absprungposition und schaltete das grüne Licht ein, um dem Sprungleiter das Signal zu geben", erklärte Guillau. „Nach dem ersten Sprung schaltete er das grüne Licht für die Sprungfreigabe aus, gab Gas und zog den Steuerknüppel nach hinten, um an Höhe zu gewinnen."
Der 21-Jährige wurde jedoch nicht informiert, dass er nicht mehr zum Fallschirmspringen berechtigt war. Als er dennoch aus der Maschine sprang, wurde er am Hals von dem Heckflügel des Flugzeugs getroffen und war sofort tot. "Sein Reserveschirm öffnete sich, aber als er auf dem Boden aufschlug, war es zu spät. Dieser Informationsmangel wurde ihm zum Verhängnis", erklärte Guillau abschließend.
Kommunikationsfehler als Unfallursache
Das Unternehmen wurde am 29. Mai für zehn Tage geschlossen. Eine Untersuchung der Behörden zeigte, dass ein Sicherheitsrisiko für Kunden und Kundinnen besteht. Der Pilot hätte an dem Tag des Unfalls ein Flugbuch führen sollen, in dem vermerkt wird, wie viele Personen aus der Maschine springen. Die Misskommunikation an dem Tag hat dem 21-Jährigen das Leben gekostet.
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