4.000 Euro verloren: Pensionistin tauscht Schmuck gegen falschen Lottoschein
Betrüger brachten eine ältere Frau in den USA dazu, ihren teuren Schmuck gegen einen „Gewinner“-Lottsoschein zu tauschen. Auch in Österreich wird vor Betrug gewarnt.(Symbolbild)
Zwei Männer sollen eine 69-jährige Frau auf der Straße angesprochen und ihr ein lukratives Geschäft angeboten haben. Die Frau sollte ihren Schmuck im Wert von 5.000 US-Dollar (4.320 Euro) gegen einen Lottoschein tauschen, der eine hohe Gewinnsumme versprach.
Pensionistin übergab Schmuck an zwei Männer
Laut Fox 5 NY soll sich der Vorfall am 8. August in New York City ereignet haben. Die beiden Männer sprachen die Pensionistin an und erklärten ihr, dass sie ein Gewinner-Lottoticket hätten, dieses aber aufgrund ihres illegalen Aufenthalts in den USA nicht einlösen könnten. Es ist unklar, was die Betrüger über den Wert des Lottogewinns gesagt haben. Die Polizei geht davon aus, dass sie die Frau dazu brachten, ihren Schmuck gegen das vermeintliche Gewinnerticket zu tauschen. So könnte die Pensionistin das Ticket einlösen und das Geld, das sie in Form des Schmucks übergeben habe, „zurückholen“.
Betrüger weiterhin auf der Flucht
Nachdem die Betrüger den Schmuck erhalten hatten, baten sie die US-Amerikanerin anschließend, Schmerzmittel für sie in einer nahegelegenen Apotheke zu kaufen. Sobald die Frau die Apotheke betrat, machten sich die Diebe mit der Beute aus dem Staub. Die Ermittlungen zu dem Fall laufen weiterhin, die zwei Männer sind bis dato auf der Flucht.
Lotto-Betrugsmasche auch in Österreich
Betrugsmaschen mit vermeintlichen Lottogewinnen sind auch in Österreich nicht unbekannt. Wie die Österreichischen Lotterien berichten, warnen die Arbeiterkammer Niederösterreich und das Landeskriminalamt vor Anrufen und E-Mails, die in Namen von „EuroMillions“ verschickt werden. In den Nachrichten wird von einem angeblichen „Lotteriegewinn in Höhe von knapp unter 100.000 Euro“ berichtet. Hinter den Versendern soll sich nicht die Lotterie verbergen, sondern Betrüger, die ihre Opfer dazu bringen wollen, Zahlungen auf ein türkisches Konto für eine vermeintliche Transportversicherung mit der Firma „SPT-Transport“ zu tätigen.
Achtung vor „Lotto“-Anrufen
Die Österreichischen Lotterien und win2day betonen zudem, dass sie kein Telefonmarketing betreiben. Wird man telefonisch um persönliche Daten (beispielsweise Bankdaten) gebeten, so sollte man unter keinen Umständen diese weitergeben und das Gespräch beenden. Weiter heißt es auf der Webseite:
„Wir halten fest, dass wir mit zum Verwechseln ähnlich klingenden Firmen, wie z.B. der “EuroMillions„, “EuroMillionswin„, “Euro-millionlotto Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft m.b.H.„ oder der “Gewinner Österreich GmbH„ absolut nichts zu tun haben. Die betrügerischen Organisationen machen auch nicht halt davor, unbefugt Firmenadresse, Firmenbuchnummern sowie geschützte Logos zu verwenden.“
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