In der Obhut einer Babysitterin: Zweijähriges Kind stirbt im heißen Auto
Ein zweijähriges Kind wurde im US-Bundesstaat Florida von Rettungskräften aus einem überhitzten Auto geholt. Das Kleinkind befand sich in der Obhut eines Babysitters und wurde später im Krankenhaus für tot erklärt. (Symbolbild)
Am Sonntagmittag, dem 5. Juli, holten Rettungskräfte in Hallandale Beach im US-Bundesstaat Florida ein unbeaufsichtigtes Kind (2), das sich in der Obhut eines Babysitters befunden hatte, aus einem überhitzten Auto. Das Kleinkind wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht und später für tot erklärt.
Kind wurde in heißem Auto zurückgelassen
US-Medienberichten zufolge wurde der Rettungsdienst gegen 13:35 Uhr Ortszeit alarmiert, nachdem sie die Benachrichtigung erhalten hatten, ein Kind sei in einem Auto zurückgelassen worden. Das Fahrzeug mit dem Kleinkind befand sich auf einem Parkplatz in einem Wohngebiet an der Northwest 7th Avenue in Hallandale Beach. Das Kind wurde umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, verstarb aber laut The Sun noch vor der Ankunft.
Mutter ging zur Arbeit – Kind von Babysitterin abgeholt
Nach Angaben der örtlichen Polizei befand sich das zweijährige Kind zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Obhut einer Babysitterin. Die Mutter war zur Arbeit gegangen. Zuvor hatte die Betreuungsperson das Kleinkind abgeholt und war zu ihrem Wohnhaus gefahren.
Ob das Kind anschließend im Auto vergessen oder bewusst zurückgelassen wurde, ist bislang unklar. Laut CBS News soll sich das Kind rund drei Stunden in dem Fahrzeug befunden haben.
Auto wurde zur tödlichen Hitzefalle
Am 5. Juli betrugen die Temperaturen in Hallandale Beach rund 32 Grad. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit lag die gefühlte Temperatur jedoch bei bis zu 38 Grad. Bei solchen Außentemperaturen kann sich der Innenraum eines Fahrzeugs rasch auf bis zu 50 Grad und mehr aufheizen. Die Ermittler gehen derzeit von einem tödlichen Hitzschlag als Todesursache aus.
In einer Stellungnahme der Polizei von Hallandale Beach heißt es: „Dies ist ein herzzerreißender Verlust, und unsere Gedanken sind bei der Familie des Kindes und allen, die von dieser Tragödie betroffen sind.“ Gleichzeitig richteten die Beamten einen Appell an Eltern und Betreuungspersonen: „Überprüfen Sie immer den Rücksitz, bevor Sie Ihr Fahrzeug abschließen und weggehen.“ Die Ermittlungen dauern an.
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