Nach mutmaßlichem Schlafwandeln: Bub (10) tot in Teich gefunden
Ein zehnjähriger Bub wurde tot in einem Teich nahe seines Wohnhauses aufgefunden. Es wird vermutet, dass er schlafgewandelt ist. (Symbolbild)
Im US-Bundesstaat Missouri ist ein zehnjähriger Bub leblos in einem Teich aufgefunden worden, nachdem ihn seine Familie als vermisst gemeldet hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Behörden davon aus, dass er schlafgewandelt ist und das Haus in der Nacht unbemerkt verlassen hat.
Bub nachts verschwunden
Der zehnjährige Jackson wurde zuletzt am Mittwochabend, dem 8. Juli, kurz vor Mitternacht zu Hause im Stadtteil Briarcliff im Norden von Kansas City gesehen. Nachdem seine Familie sein Verschwinden bemerkt hatte, wurde eine Vermisstenmeldung abgegeben und eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet, an der sich auch zahlreiche Anwohner beteiligten, wie aus einem Bericht des Senders KCTV5 hervorgeht. Auch Drohnen und weitere Hilfsmittel kamen dabei zum Einsatz.
Zehnjähriger tot in Teich entdeckt
Am Donnerstagmittag teilte die Polizei von Kansas City mit, dass der Bub leblos in einem Teich nahe des Einkaufszentrums Briarcliff Village entdeckt worden war. Die Fundstelle befand sich rund 1,5 Kilometer vom Elternhaus entfernt. Sofort wurden Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet, jedoch ohne Erfolg. Der Zehnjährige wurde noch vor Ort für tot erklärt.
Bub hat Haus wohl schlafwandelnd verlassen
Jacksons Schwester Semina Richard erzählte im Interview mit dem Sender KMBC, dass ihr Bruder als Schlafwandler bekannt gewesen sei: „Das erste Mal passierte es, als wir in San Diego waren. Er schlafwandelte, und dann fand ihn jemand auf der Straße und rief die Polizei.“ Ein weiteres Mal passierte es nach ihrem Umzug von San Diego nach Missouri: „[...] Er ist wieder weggelaufen und ist ganz dorthin gegangen, wo seine Schule ist, weil das der einzige Ort ist, den er wiedererkennt.“
Nach Angaben der Polizei lag keine diagnostizierte Erkrankung vor. Die Ermittler gehen jedoch nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass Jackson das Elternhaus vermutlich schlafwandelnd verlassen hat.
Laut den Behörden gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Ermittler gehen derzeit von einem tragischen Unglück aus. Die genaue Todesursache soll nun im Rahmen einer gerichtsmedizinischen Untersuchung geklärt werden.
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