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Bei Angelausflug mit Vater: Alligator reißt Bub (11) Hand ab

Ein elfjähriger Bub wurde während eines Angelausflugs mit seinem Vater in Florida von einem Alligator angegriffen. Dabei verlor er eine Hand.
Ein Alligator schwimmt im Wasser in Florida.

Der elfjährige Brodie Terry war gemeinsam mit seinem Vater in einem Fischcamp im US-Bundesstaat Florida angeln, als er von einem Alligator angegriffen und in die Hand gebissen wurde. 

Bub wollte Fisch ins Wasser lassen, als Alligator zuschnappte

Der Vorfall ereignete sich am 27. Juni im Nelson Fish Camp in der Nähe von Umatilla im Marion County. Der 11-Jährige aus Pennsylvania machte mit seiner Familie in Florida Urlaub und wollte gerade einen Fisch, den er zuvor geangelt hatte, am Ufer wieder freilassen, als das Tier plötzlich aus dem Wasser schnellte und zuschnappte. 

Gegenüber dem US-Sender WKMG schilderte Andrew Raines, ein Verwandter der Familie, die dramatischen Momente: „Brodies Vater sprang ins Wasser, direkt auf das Tier, und versuchte, ihm das Maul aufzuhebeln“, sagte Raines. „Der Alligator überschlug sich, und dabei wurde Brodies Hand schließlich abgetrennt.“

In einer Mitteilung der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission, die dem US-Magazin People vorliegt, heißt es: „Das Opfer wurde zur Behandlung seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ein Beamter der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) hat den 2,62 Meter langen Alligator erlegt.“

Hand musste amputiert werden

Der Bub wurde umgehend medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. In mehreren Operationen versuchten die Ärzte, seine rechte Hand zu retten, mussten sie aber schließlich am Handgelenk amputieren. Inzwischen wurde der 11-Jährige entlassen und konzentriert sich auf seinen Genesungsprozess. Eine Freundin der Familie hat unterdessen eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, um die Kosten für die Therapie sowie die Arztrechnungen decken zu können.

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