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USA

Bub (9) schläft im Schulbus ein und wird vergessen: Mutter empört

Als der Sohn einer US-Amerikanerin nicht in der Schule ankam, wurde bekannt, dass er Bub im Bus eingeschlafen und allein am Busbetriebshof gestrandet ist.
Junge mit Rucksack sitzt allein im leeren Bus und blickt aus dem Fenster.

Eine Mutter aus New Jersey war fassungslos, als sie die Nachricht erhielt, dass ihr Sohn nicht in der Schule erschienen war. Das 9-jährige Kind ist im Schulbus eingeschlafen und wurde allein in dem Fahrzeug am Busbetriebshof zurückgelassen. 

Bub kam nicht in der Schule an

Wie abc 7 Eyewitness News berichtet, ereignete sich der Vorfall am 6. August. Der Sohn von Wanda Chandler begab sich um 8 Uhr morgens auf den Weg in die Sommerschule. Es war für den 9-Jährigen der letzte Tag, an dem er die Union Valley Elementary School in Blackwood besuchte. Er fuhr fünf Wochen lang jeden Tag mit dem Bus zur Bildungsstätte, so auch am Donnerstag. Die Schule gehört zum Schulbezirk Gloucester Township Public Schools, der über eine eigene Transportabteilung verfügt.

Als Chandler etwa zweieinhalb Stunden, nachdem sich ihr Sohn auf den Weg gemacht hatte, einen Anruf vom Schulbezirk erhielt, wurde sie unruhig. Am Telefon wurde der Mutter gesagt, dass ihr Sohn nicht in der Sommerschule angekommen sei.

9-Jähriger schlief im Bus ein

Was Chandler nicht wusste: Ihr Sohn ist im Bus auf dem Weg in die Schule eingeschlafen. Der Busfahrer hat dies wohl nicht bemerkt, denn das Kind wachte allein im Bus auf dem Betriebshof auf. „Er wurde einfach schlafend im Busbetriebshof zurückgelassen“, sagte die empörte Mutter. 

Der Bub erklärte gegenüber dem Medium, dass er selbstständig herausfinden musste, wie man die Bustür öffnet, um nach Hilfe zu suchen. „Ich habe dieses Ding hochgehoben, um die Tür zu öffnen“, sagte er. „Ich stieg aus dem Bus und suchte nach jemandem. Ich fand diesen Mann und fragte ihn: ‚Wissen Sie, wie ich zurückkommen kann?‘“ Obwohl der Bub Angst hatte, versuchte er ruhig zu bleiben. „Ich wollte ein großer Junge sein, also habe ich einfach mutig und normal gehandelt.“

Kind holte sich Hilfe von Mitarbeiter

Ein Mitarbeiter kümmerte sich um das verängstigte Kind und brachte es in das Hauptgebäude des Busunternehmens. Laut Chandler wurde anschließend die Kinderschutzbehörde informiert. Der Bub wurde schließlich in die Schule gebracht und konnte am restlichen Unterricht teilnehmen.

Familie erst vor Kurzem umgezogen 

Chandler zeigte sich von dem Vorfall empört, denn ihre Familie ist erst kürzlich in den Bezirk gezogen. Der Besuch der Sommerschule hätte als Übung für ihren Sohn gedient, um sich daran zu gewöhnen, den Bus ab dem neuen Schuljahr zu nutzen. „Es hätte vieles passieren können. Gott sei Dank ist er sicher – das ist das Wichtigste – aber was, wenn er nicht aufgewacht wäre? Was, wenn er aus dem Busdepot herausgegangen wäre und ein Fremder ihn mitgenommen hätte? Das hätte ganz anders ausgehen können“, sagte Chandler, die den Vorfall als „inakzeptabel“ beschrieb.

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