Kind (5) verbrüht sich mit heißem Kakao: Familie verklagt Ski-Resort

Eine 5‑Jährige verbrühte sich in einem Café im kalifornischen Skigebiet an heißem Kakao. Die Eltern fordern nun Schadensersatz.
Eine Tasse heiße Schokolade mit Schaum und Schokoladenpulver auf einem Holztisch.

Als Brittany und Joshua Burns ihren Skiurlaub mit ihrer fünfjährigen Tochter 2024 im Café des beliebten Skigebiets Heavenly Mountain Resort in South Lake Tahoe, Kalifornien, gemütlich ausklingen lassen wollten, kam es zu einem folgenschweren Vorfall: Ihr Kind verbrühte sich an einem Häferl heißer Schokolade. Die Familie geht nun gerichtlich gegen die Betreiber des Resorts vor.

Klage nach Verbrennungen durch zu heiße Schokolade

Wie der San Francisco Chronicle berichtet, hat das Ehepaar beim El Dorado County Superior Court eine Klage eingereicht. Der Klageschrift zufolge bestellte die Mutter während einer Pause einen Kakao für ihre fünfjährige Tochter im "Sky Deck Café" mit Blick auf die Skipisten. Die Kassiererin füllte die heiße Schokolade in einen Becher zum Mitnehmen, sprühte Schlagobers drauf und reichte das Getränk ohne Deckel "direkt an die Minderjährige". 

Als das Mädchen einen Schluck nehmen wollte, war der Kakao viel zu heiß. Das Kind verschüttete die heiße Flüssigkeit versehentlich in ihren Skianzug und erlitt dadurch schwere Verbrühungen. 

Dauerhafte Narben 

Der Anwalt der Familie, Roger Dreyer, erklärte: "Sie erlitt schwere Verbrennungen im Brust- und Bauchbereich. Jetzt hat sie dauerhafte Narben." In der Klage geben die Eltern an, dass die heiße Schokolade bei einer "übermäßig hohen und unnötig heißen Temperatur" serviert wurde. Die Klageschrift beschreibt die Flüssigkeit als "viel zu heiß zum Konsum und gefährlich, insbesondere für Minderjährige".

Familie fordert Schadensersatz 

Das Paar will vor Gericht nachweisen, dass das Servicepersonal in dem Café des Skigebiets fahrlässig gehandelt habe. Sie sind der Ansicht, dass der Angestellten bewusst hätte sein müssen, dass zu heiße Getränke, insbesondere für Kinder, eine erhebliche Verletzungsgefahr darstellen. 

Laut dem San Francisco Chronicle fordert die Familie Schadensersatz für eine Reihe von Schäden, darunter:

  • medizinische Kosten

  • "vergangene und zukünftige Einkommensverluste bzw. den Verlust der Erwerbsfähigkeit"

  • "vergangenes und zukünftiges körperliches und seelisches Leid" sowie

  • "Verlust an Lebensqualität“

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