Bei Schulausflug auf Bauernhof: Bub (6) macht Sensationsfund
Bei einem Schulausflug auf einem Bauernhof im norwegischen Brandbu machte ein Bub (6) einen außergewöhnlichen Fund: Er zog ein rund 1.300 Jahre altes Schwert aus dem Ackerboden. (Symbolbild)
Der sechsjährige Henrik Refsnes Mørtvedt machte mit seiner Schulklasse einen Ausflug zu einem Bauernhof in dem norwegischen Dorf Brandbu, den er wohl nie vergessen wird. Auf einem Acker entdeckte der Erstklässler einen ungewöhnlichen Gegenstand, der sich als rund 1.300 Jahre altes Schwert herausstellte.
Der historisch bedeutende Fund soll künftig im Kulturhistorischen Museum in Oslo ausgestellt werden.
Rostiger Gegenstand ragte aus Ackerfeld
Wie die norwegische Regionalzeitung Hadeland berichtet, bemerkte der Bub, dass etwas Seltsames aus dem Feld ragte. "Es war voller Rost und Erde. Also dachte ich, ich hebe es auf und schaue, was es ist", so der Sechsjährige. Der Erstklässler zog an dem Griff und holte schließlich ein rund 1,30 Meter langes Schwert aus dem Boden.
1.300 Jahre altes Schwert entdeckt
Die zuständigen Archäologen der Bezirksverwaltung wurden anschließend über den Fund informiert. Das Expertenteam zeigte sich begeistert: "Wir glauben, dass das Schwert etwa 1.300 Jahre alt ist, also aus der Merowingerzeit oder dem Beginn der Wikingerzeit stammt", heißt es auf der Facebook-Seite von "Kulturarv i Innlandet", dem Fachbereich für kulturelles Erbe in der Region Innlandet.
Historisch bedeutender Fund
Das "unglaublich gut erhaltene Schwert" ist nur auf einer Seite geschärft und wird künftig im Kulturhistorischen Museum in Oslo zu bestaunen sein.
Die Archäologen lobten das vorbildliche Verhalten der Kinder: "Das war toll gemacht. Und wir freuen uns sehr, dass sie alles richtig gemacht haben: Sie haben einen Archäologen der Bezirksverwaltung Innlandet angerufen und erzählt, was sie gefunden haben."
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