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Wollte sich in See retten: Bub (12) von Hunden attackiert – tot

Nachdem drei Hunde zwei Kinder im Park attackiert hatten, sprang eines der Opfer in einen See. Dabei ertrank der 12-Jährige.
Brauner Pitbull-Hund im Gebüsch.

In California City, Kalifornien, kam es zu einem tragischen Todesfall, bei dem ein 12-Jähriger im See im Central Park ertrunken ist. Der Bub, der als Fernando Torres Moreno identifiziert wurde, sprang in den See, nachdem er von drei Hunden attackiert worden war. Doch anstatt sich von den Tieren zu retten, ist der Bub im Wasser ertrunken. 

Zwei Kinder von frei laufenden Hunden angegriffen

Wie Los Angeles Times berichtet, ereignete sich der Vorfall am 18. Juni, kurz vor 18 Uhr. Moreno war nicht der Einzige, der von drei Hunden attackiert wurde. Auch ein achtjähriges Mädchen wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Als die Tiere den 12-Jährigen verfolgten, sprang er in den See, um ihnen zu entkommen. Die Polizei von California City konnte den leblosen Bub am Ufer des Sees finden und ihn an die Oberfläche bringen.

Das Kind wurde ins Krankenhaus gebracht, wo es an seinen Verletzungen verstorben ist. Das Mädchen wurde ebenfalls im Krankenhaus behandelt und anschließend entlassen. 

Hundebesitzer wird von Polizei gesucht 

Die Polizei hat den 68-jährigen Kenneth Dobbins verhört, der laut eigenen Anganben mit drei Hunden im Park war. Die Polizei fotografierte seine Kleidung und die drei Hunde, nahm Dobbins jedoch nicht fest. Zu diesem Zeitpunkt war das Ausmaß der Verletzungen der Opfer noch unklar. Kurz darauf wurde jedoch festgestellt, dass die drei Hunde des Mannes die Kinder angegriffen haben. Die Polizei erwirkte einen Haftbefehl gegen Dobbins wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Haltung eines gefährlichen Tieres, das schwere Körperverletzungen und/oder den Tod einer anderen Person verursacht hat.

  • Am 23. Juni wurde bekannt, dass Dobbins geflohen ist, einer der drei Hunde wurde später im Los Angeles County gefunden und beschlagnahmt. 
  • Die Polizei von California City sucht weiterhin nach Dobbins und seinen verbleibenden Vierbeinern. 

Spenden für Begräbnis gesammelt

Für den verstorbenen Fernando Torres Moreno wurde ein GoFundMe-Spendenkonto eingerichtet. Das gesammelte Geld soll der Familie des Buben helfen, die Begräbniskosten zu decken. Mehr als 15.000 US-Dollar (circa 13.159 Euro) wurden gesammelt. 

„Fernando war ein kluger, liebevoller Junge, der allen um ihn herum Freude brachte“, heißt es auf der Webseite. „Er liebte es, Zeit im Freien zu verbringen, mit seinen Geschwistern zu spielen und neue Freunde zu finden. Sein Lachen und seine Freundlichkeit berührten viele Leben, und sein Verlust hinterlässt eine Lücke in den Herzen seiner Familie und seiner Gemeinschaft.“

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