Jetski gekentert: Vater überlebt mit Söhnen 16 Stunden auf offenem Meer
16 Stunden lang harrte ein 50-Jähriger mit seinen zwei Kindern auf dem offenen Meer aus, nachdem ein Jetski-Ausflug schiefging. (Symbolbild).
Ein Vater wollte mit seinen beiden Söhnen im Thailand-Urlaub einen Jetski-Ausflug im Meer machen. Doch dieser ging anders aus als erwartet: Anstatt sicher wieder an Land zurückzukehren, kenterte das ausgeborgte Wassermotorrad und führte dazu, dass die drei Personen 16 Stunden lang auf dem offenen Meer gestrandet waren.
Rettungskräfte suchten nach Vater und Söhnen
Die Kinder des Franzosen waren erst fünf und sieben Jahre alt, als sich der Vorfall am 13. August gegen 17 Uhr vor Koh Samui ereignete. Wie National Thailand und France24 berichten, wurden die Rettungskräfte alarmiert, als die Familie nicht nach 30 Minuten von der Fahrt zurückgekommen ist. Mehrere Menschen suchten mit Schnellbooten und Jetskis das Gewässer ab und fanden die „erschöpften“ und „blassen“ Personen am Freitag um 10 Uhr vormittags.
Familie überlebte 16 Stunden lang im Meer
Insgesamt 16 Stunden lang hat der 50-Jährige mit seinen Kindern auf dem offenen Meer überlebt. Die Ehefrau des 50-Jährigen und Mutter der Kinder wartete mit der Tochter am Strand, bis die drei sicher zurückgebracht wurden. Die Familie soll laut den Behörden zufolge ihren Urlaub in Thailand fortgesetzt haben.
Ist der 50-Jährige zu weit hinausgefahren?
Der Franzose gab an, dass er ein erfahrener Jetski-Lenker sei. Der Jetski-Betreiber betonte gegenüber lokalen Medien, dass die Familie offenbar außerhalb des im Mietvertrag festgelegten Bereichs gefahren sei. Warum das Wassermotorrad plötzlich gekentert ist, wird weiterhin untersucht.
Der Vorfall spornte vor allem neue Diskussionen an, die sich um Ortungsgeräte an Miet-Jetskis drehen. Betreiber sollen diese an den vermieteten Fahrzeugen anbringen, um im Falle von Problemen den Standort schneller identifizieren zu können.
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