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Hagelkörner so groß wie Pingpongbälle: Heftige Unwetter in Italien

Autofahrer mussten Fahrzeuge anhalten, da Hagel Windschutzscheiben zerschlug. Besonders betroffen waren die Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und Venetien.
Thunderstorm strikes Milan

Zusammenfassung

  • Heftige Unwetter mit Hagel haben in Norditalien vor allem in Emilia-Romagna, Lombardei und Venetien erhebliche Schäden verursacht, während im Süden weiter Temperaturen von über 40 Grad herrschten.
  • In Ferrara beschädigten Hagelkörner so groß wie Pingpongbälle Autos, Dächer und Photovoltaikanlagen, in Ravenna stürzten mehr als 100 Bäume um und der Bahnverkehr wurde teils beeinträchtigt.
  • Besonders schwer getroffen wurde die Landwirtschaft mit zerstörten Obstplantagen, Gemüsefeldern und Ackerflächen; der Bauernverband Coldiretti spricht von Schäden in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro.

Heftige Unwetter mit Hagel haben in Norditalien erhebliche Schäden verursacht. Besonders betroffen waren nach Angaben der Behörden und landwirtschaftlicher Verbände die Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und Venetien

Im Süden des Landes hielten Temperaturen von mehr als 40 Grad an, während zahlreiche Wald- und Flächenbrände gemeldet wurden.

Hagelkörner zerschlugen Windschutzscheiben

In der Provinz Ferrara schlugen Hagelkörner so groß wie Pingpongbälle ein. Autoscheiben, Hausdächer und Photovoltaikanlagen wurden beschädigt. Auf der Autobahn A13 zwischen Bologna und Padua mussten zahlreiche Autofahrer ihre Fahrzeuge anhalten, nachdem der Hagel Windschutzscheiben zerschlagen hatte.

Bäume umgestürzt, Dächer abgedeckt

In der Provinz Ravenna stürzten nach Behördenangaben mehr als 100 Bäume um, Straßen mussten gesperrt werden. Sturmböen deckten unter anderem das Dach einer Schule ab. Im Bahnverkehr kam es auf der Strecke Bologna-Venedig zu Verspätungen, auf der Verbindung Ferrara-Ravenna fielen einzelne Züge aus.

Ackerflächen teils massiv zerstört

Besonders schwer betroffen ist die Landwirtschaft. Nach Angaben der Bauernverbände wurden Obstplantagen, Gemüsefelder und Ackerflächen zerstört. Der Bauernverband Coldiretti bezifferte den Schaden auf mehrere hundert Millionen Euro.

Unwetter zogen Richtung Apulien

Nach den Unwettern zog die Wetterfront weiter in Richtung Mittel- und Süditalien. In Apulien wurde unter anderem der Bahnverkehr im Raum Foggia zeitweise unterbrochen.

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