© APA/AFP/Global Wildlife Conservation/CLAY BOLT

Chronik Welt
02/21/2019

Indonesien: Forscher finden größte Biene der Welt

Erstmals seit 38 Jahren entdeckten Wissenschaftler mehrere Exemplare der Wallace-Biene. Sie ist so groß wie ein Daumen.

Ganz schwarz und in etwa so groß wie ein menschlicher Daumen: Das ist die Wallace-Riesenbiene. Erstmals seit 1981 wurden nun mehrere Expemlare der weltgrößten Bienenart auf einer entlegenen indonesischen Insel entdeckt.

Es sei „einfach unglaublich“ gewesen, „tatsächlich zu sehen, wie schön und groß diese Art ist, das Geräusch ihrer riesigen Flügel zu hören“, erklärte Bienenfotograf Clay Bolt in einer Mitteilung der Umweltschutzorganisation Global Wildlife Conservation (GWC).

Die Bienenart war im 19. Jahrhundert vom britischen Naturforscher Alfred Russel Wallace entdeckt worden. Bolt fand nun einen Bienenstock auf einer Insel der nördlichen Molukken.

„Mein Traum ist es jetzt, diese Biene zu einem Symbol des Umweltschutzes in diesem Teil Indonesiens zu machen“, sagte der Fotograf. Die Biene mit dem lateinischen Namen Megachile pluto ist rund vier Mal so groß wie eine Honigbiene.

Bienenexperte Eli Wyman von der Universität Princeton hofft, dass der Fund weitere Forschung anstößt, „die uns ein besseres Verständnis für die Lebensgeschichte dieser sehr einzigartigen Biene gibt“ und sie vom Aussterben schützt.

Auf der roten Liste der bedrohten Tierarten der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird die Riesenbiene als „gefährdet“ geführt.

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