43 Grad in Salt Lake City: Temperaturrekorde im Zentrum der USA
Zusammenfassung
- In den Great Plains und den Rocky Mountains wurden am Sonntag Temperaturrekorde gemessen, darunter 43 Grad in Salt Lake City und Billings.
- Beide Städte erreichten damit nach vorläufigen Daten des US-Wetterdienstes ein Allzeithoch seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
- Die Hitzewelle erschwert den Kampf gegen Waldbrände in Colorado und Utah und steht im Kontext weltweit häufigerer und intensiverer Extremhitze infolge des Klimawandels.
Auch das Landesinnere der USA leidet derzeit unter einer Hitzewelle. Von den sogenannten Great Plains, die durch die Mitte der Vereinigten Staaten verlaufen, bis in die Rocky Mountains wurden am Sonntag Temperaturrekorde gemessen. In Salt Lake City, der Hauptstadt des Bundesstaates Utah, sowie in Billings, der größten Stadt des Bundesstaates Montana, kletterte das Thermometer nach vorläufigen Daten des US-Wetterdienstes auf 43 Grad.
In beiden Fällen handelte es sich um ein Allzeithoch seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor mehr als 150 Jahren. Die derzeitige Hitze behindert auch den Kampf gegen große Waldbrände in den Bundesstaaten Colorado und Utah. Für Dienstag wurden erneut sehr hohe Temperaturen erwartet.
Vor gut einer Woche hatte der Osten der USA unter einer Hitzewelle gelitten. Dabei war es in den Metropolen New York und Philadelphia über 40 Grad heiß geworden. Infolge des Klimawandels werden Hitzewellen überall in der Welt häufiger und intensiver. So erlebte Westeuropa dieses Jahr seinen heißesten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt mehr als 1.300 Todesfälle auf diese Hitzewelle zurück.
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