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Gardasee-Urlauber aufgepasst: Wer hier Fußball spielt, zahlt Strafe

Wer am Gardasee Volleyball oder Fußball spielen möchte, muss mit einer Geldstrafe rechnen. In Riva del Garda gilt ein Ballverbot.
Blick auf eine Küstenstadt am Gardasee, umgeben von Bergen.

Wer heuer einen Urlaub am Gardasee plant, sollte sich vorab besser über die Dos and Don’ts an den Stränden informieren. Im beliebten Ferienort Riva del Garda gilt ein Ballverbot. An stark frequentierten Strandabschnitten sind Fußball und Volleyball untersagt. Die Regelung gilt laut Stadtverwaltung für die gesamte Sommersaison und ist seit dem 24. Juni und noch bis zum 27. September 2026 in Kraft. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Geldbuße von 25 bis 150 Euro rechnen.

Grund für das Ballverbot sollen zahlreiche Beschwerden von Badegästen gewesen sein, die sich durch die Bälle gestört und gefährdet fühlten. Die Bälle sollen immer wieder zwischen Sonnenliegen und Familien geflogen sein und Diskussionen über Sicherheit ins Rollen gebracht haben. Der Bürgermeister von Riva del Garda unterzeichnete eine Verordnung, die jegliches Ballspielen an den Stränden von Punto Lido bis Porto San Nicolò untersagt, wie das italienische Medium Il Dolomiti berichtet.

Auf Sportplätze ausweichen

Zwar verstehe die Verwaltung den Wunsch, vorwiegend jüngerer Kinder, nach Bewegung und gemeinsamen Spielen, gleichzeitig müsse sie aber für die Sicherheit aller Strandbesucher sorgen, erklärte der Stadtrat. „Gerade an diesem im Sommer sehr beliebten Ort sind auch ältere und gebrechliche Menschen, Familien und Kinder unterwegs“, betont die Verwaltung.

Wer dennoch dem Ballsport nachgehen möchte, sollte sich von stark frequentierten Liegebereichen fernhalten und auf Flächen nördlich des Rad- und Fußwegs ausweichen. Rund um das Miralago-Areal stehen Sportplätze zur Verfügung.

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