Nach Kollision auf Wasserrutsche: 25-Jähriger verstorben
Deutschland: Im Freizeitbad Miramar in Weinheim kam es auf der Wasserrutsche "Twister" zu einem schweren Unfall mit mehreren Beteiligten. Ein 25-Jähriger starb später im Krankenhaus. (Symbolbild)
In einem Freizeitbad in Weinheim, Baden-Württemberg, kam es am 23. Mai im Inneren einer beliebten Wasserrutsche zu einem Unfall, bei dem mehrere Badegäste kollidierten. Ein 25-jähriger Mann wurde bewusstlos aus dem Wasser geborgen, musste reanimiert werden und erlag wenige Tage später, nachdem er im Koma gelegen hatte, seinen Verletzungen.
Schwere Kollision auf Wasserrutsche
Wie das Nachrichtenportal Wochenblatt-Reporter berichtet, sollen am Samstagabend vier Männer im Alter zwischen etwa 25 und 30 Jahren an einem Zusammenprall auf der Wasserrutsche "Twister" im Erlebnisbad Miramar beteiligt gewesen sein. Ein Sprecher des Bads erklärte gegenüber dem SWR, der 25-Jährige soll die Rutsche zusammen mit weiteren Personen betreten haben.
Während der rund 150 Meter langen Fahrt kam es zu der folgenschweren Kollision. Mitarbeiter der Anlage reagierten sofort und leisteten erste Hilfe: Am Ausgang der als "schwer" eingestuften Rutsche wurde der bewusstlose 25-Jährige aus dem Auffangbecken gezogen und reanimiert.
25-Jähriger nach Unfall verstorben
Laut einem Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung verlor er durch den Aufprall das Bewusstsein und nahm Wasser in die Lunge auf, was eine Unterbrechung der Sauerstoffversorgung des Gehirns zur Folge hatte. Im Krankenhaus lag er im Koma, bis Ärzte am 29. Mai lebenserhaltende Maßnahmen nach Feststellung des Hirntods einstellten.
Stellungnahme des Erlebnisbads Miramar
Wie der SWR berichtet, habe es laut der Geschäftsführung des Miramar bislang keine Hinweise auf einen technischen Defekt oder Fehlverhalten des Personals gegeben. In einer Pressemitteilung betont der Betreiber zudem, "dass nach dem derzeitigen Kenntnisstand keine Hinweise darauf vorliegen, dass die Geschwindigkeit der Rutsche ursächlich für das Unfallgeschehen war."
Zugleich wird auf die geltenden Sicherheitsvorschriften im Rutschenbereich verwiesen. Demnach darf immer nur eine Person rutschen und es muss ein gewisser Abstand zwischen den Rutschenden eingehalten werden.
Der Familie des Verstorbenen sprach das Unternehmen seine Anteilnahme aus: "Unser Mitgefühl gilt der Familie, den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen. Die Nachricht hat uns tief betroffen gemacht."
Zur Aufklärung des Vorfalls wurden Aufnahmen der Überwachungskameras an die Ermittler der Polizei übergeben. Sie sollen dazu beitragen, den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.
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