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USA

Nach Spinnenbissen: Vierfache Mutter benötigt Organtransplantation

Eine vierfache Mutter aus den USA liegt seit Wochen im Krankenhaus. Grund dafür sind mehrere Spinnenbisse. Jetzt braucht die Frau eine neue Leber.
Spinne auf einer hellen Oberfläche.

Eine US-Amerikanerin kämpft nach einem Camping-Ausflug um ihr Leben. Britagne Miller wurde von mehreren Spinnen gebissen, was schnell in einen medizinischen Notfall ausgeartet ist. Die Komplikationen nach dem Vorfall waren so schwerwiegend, dass die Frau operiert werden musste. 

Bluterguss nach Spinnenbiss führte zu Operation

Gegenüber dem Fernsehsender Kake berichtete Miller, dass sie am 28. Mai mit ihrem Ehemann und ihren vier Kindern zelten war und bei einem Lagerfeuer am See von mehreren Spinnen am ganzen Körper gebissen wurde. Vier Tage später war plötzlich ein schmerzhafter Bluterguss an der Wade von Miller zu sehen, gleich in der Nähe einer der Spinnenbisse. Die US-Amerikanerin erklärte, dass sich die Schmerzen wie ein „Feuerstab aus Metall“ angefühlt hätten: „Es war, als würde es meinen Bein hinunter in meinen Fuß schießen, und es fühlte sich an, als würde es gestochen werden.“

Infektion und Sepsis erschweren Heilungsprozess

Miller wurde ins Wesley Hospital in Wichita, Kansas, eingeliefert, wo sie bis dato stationiert ist. Während ihrer Schwangerschaft mit ihrer Tochter wurden bei der vierfachen Mutter zwei Blutgerinnungsstörungen diagnostiziert. Zudem entwickelte sie eine Beeinträchtigung der Leber und Allergien gegen bestimmte Lebensmittel sowie Medikamente. Das war auch der Grund, warum Miller nach den Spinnenbissen im Operationssaal landete, denn die Ärzte mussten ihr ein fast 300 Milliliter großes Blutgerinnsel entfernen. Doch anstatt einer Besserung entwickelte die Frau fünf Tage später eine Staphylokokkeninfektion sowie eine Sepsis

Das medizinische Team hat alles getan, was in seiner Macht steht: Bluttransfusionen, Antibiotika und andere lebensrettende Behandlungen, um die gefährlich niedrigen Laborwerte zu stabilisieren. Es folgte schlussendlich eine weitere Operation, um weitere große Blutgerinnsel, die sich gebildet hatten, zu entfernen. 

Frau schwebt nach Spinnenbiss in Lebensgefahr

Doch der Zustand der US-Amerikanerin verbesserte sich nicht, wie ihr Mann auf einem GoFundMe-Spendenkonto berichtet. Britagne Miller leidet auch an einer Leberinsuffizienz im Endstadium. „Dies machte sowohl die Operation als auch die routinemäßige Pflege weitaus gefährlicher – die Ärzte warnten, dass sie verbluten könnte. Mehrere Ärzte teilten uns mit, dass sie möglicherweise nur noch Tage bis maximal einen Monat zu leben habe und empfahlen nach nur zwei Wochen im Krankenhaus die Aufnahme in ein Hospiz“, heißt es auf der Webseite weiter. 

Miller verbrachte insgesamt zehn Tage auf der medizinischen Intensivstation, anschließend Zeit auf der kardiologischen Intensivstation, bevor sie anschließend auf eine normale Station verlegt wurde. „Doch sie weigerte sich aufzugeben. Sie sagte den Ärzten, dass sie so lange wie möglich für ihre Familie kämpfen wolle, und bestand darauf, dass sie alles tun, um ihr Leben zu retten“, erklärte ihr Ehemann weiter. „Ich dachte mir: ‚Ich gebe auf. Ich habe genug davon, aufgeschnitten zu werden. Ich habe genug davon, gestochen und untersucht zu werden. Ich habe genug davon, Schmerzen zu haben.‘ Dann dachte ich an all die anderen,“ sagte Britagne Miller gegenüber Kake.

US-Amerikanerin benötigt neue Leber

Momentan hofft Familie Miller, dass die vierfache Mutter auf die Lebertransplantationsliste zugelassen wird. Bald soll sie aus dem Krankenhaus entlassen werden und zu Hause ihren Heilungsprozess fortsetzen. „Sie wird viel häusliche Pflege benötigen und wöchentliche Besuche bei Spezialisten, während die Ärzte ihre Leber und Blutgerinnung überwachen“, heißt es auf GoFundMe weiter. „Außerdem wird sie Physiotherapie erhalten, um wieder laufen zu lernen mit ihrem rechten Bein und Bewegung sowie Gefühl in ihrer rechten Hand zurückzugewinnen, sowie an ihrer allgemeinen Genesung zu arbeiten.“

Bisher wurden mehr als 20.763 US-Dollar (circa 18.000 Euro) gesammelt, um die Krankenhausrechnungen zu begleichen. 

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