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USA

E-Bike explodiert im Haus: Frau (49) stirbt, Mädchen (4) schwer verletzt

Eine Frau verlor nach einem Hausbrand ihr Leben, weil der Akku eines E-Bikes in ihrem Zuhause explodierte.
Frau auf E-Bike

Am 19. Juni wurde in Philadelphia ein Hausbrand gemeldet, der durch ein E-Bike ausgelöst wurde. Der Akku des Fahrrads ging während des Ladevorgangs in Flammen auf. 

49-Jährige stirbt bei Hausbrand

Wie 6 ABC Philadelphia berichtet, wurden die 49-Jährige und ein vierjähriges Mädchen bewusstlos von den Einsatzkräften im Küchenbereich im Erdgeschoss aufgefunden. Die Frau hatte einen Herzstillstand erlitten und ist kurz darauf verstorben. Das Kind wurde in kritischem Zustand ins Kinderkrankenhaus eingeliefert. Die Behörden gehen davon aus, dass sie durch das Feuer aufgewacht sind und versucht haben, zu fliehen. 

Akku von E-Bike explodiert

Die Ermittler stellten fest, dass der Brand durch den Akku eines E-Bikes ausgelöst wurde, der im Haus aufgeladen wurde. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte man keine Rauchmelder hören. Eine anschließende Untersuchung ergab, dass funktionierende Rauchmelder im Haus vorhanden waren, diese jedoch aufgrund der Intensität des Feuers geschmolzen waren.

Akkubrände in Österreich durch E-Bike und -Scooter

Eine Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zeigt, dass nicht die Häufigkeit der Brände durch Akkus von E- Scooter und -Bikes so gefährlich ist, sondern deren Ausmaß. Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV, erklärte dazu: „Wenn’s brennt, dann richtig und mit schwerwiegenden Auswirkungen, die vom Totalverlust des Fahrzeugs über Wohnungsbrände bis zu schweren Verletzungen, psychischen Auswirkungen auf die Betroffenen und sogar zum Tod reichen können."

In Österreich waren etwa 2,3 Prozent der E-Bike- und 2,7 Prozent der E-Scooter-Besitzenden bereits von Bränden betroffen. 

Vorsicht beim Laden 

Das größte Brandrisiko bergen vor allem Lithium-Akkus. Diese Akkubrände werden häufig durch 

  • Überladung der Batterien, 
  • Verwendung ungeeigneter Ladegeräte 
  • oder mechanische Beschädigungen wie Stöße und Schläge ausgelöst.

Der Ladevorgang ist am gefährlichsten und birgt die größte Gefahr. "Zu den Problemen tragen zudem Qualitätsunterschiede durch minderwertige Produkte aus Asien bei. Lithium-Akkubrände werden durch chemische Reaktionen ausgelöst, die durch Kettenreaktionen von einer Zelle zur benachbarten Zelle überspringen kann. Resultate können unter anderem Stichflammen, Lichtbögen oder der Ausstoß von Giftgasen sein. Vorsicht ist auch vor der verzögerten Wiederentzündung bei Kettenreaktionen geboten", heißt es in der Studie weiter. 

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