Niedrigwasser der Donau: Rumänien schaltet beide Atomreaktoren ab
Wegen des niedrigen Wasserstandes der Donau fährt Rumänien seinen zweiten Atomreaktor herunter. Angesichts der „ungünstigen Entwicklung der hydrologischen Bedingungen“ werde Reaktor 2 des Akw Cernavoda von Donnerstagvormittag an heruntergefahren, erklärte das rumänische Energieministerium. Der andere Reaktor von Rumäniens einzigem Atomkraftwerk war bereits vor einigen Tagen heruntergefahren worden.
Medienberichten zufolge ist es das erste Mal, dass beide Reaktoren wegen Niedrigwasser nicht genutzt werden können. Das Atomkraftwerk benötigt das Wasser der Donau zum Kühlen.
Der Wasserstand der Donau ist unter anderem wegen geringer Niederschläge und mehrerer Hitzewellen auf historische Tiefstände gesunken. Auch Ungarn musste deswegen die Produktion von Atomstrom herunterfahren. Die niedrigen Pegelstände sind auch ein Problem für die Schifffahrt.
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