Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

6 Tote bei Lift-Absturz in Brüssel: Keine weiteren Opfer in zweiter Kabine

Zwei Aufzüge stürzen in Brüssel in die Tiefe. Die Hintergründe sind bislang unbekannt. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt.
Polizisten und Bauarbeiter besprechen sich vor einem Stoppschild.

Zusammenfassung

  • Nach dem Absturz von zwei Aufzügen auf einer Baustelle in Brüssel fanden Einsatzkräfte in der zweiten Kabine keine weiteren Opfer, nachdem zuvor sechs Leichen im ersten Aufzug entdeckt worden waren.
  • Die genaue Todesursache der Opfer sowie die Hintergründe des Unglücks mit zusätzlichem Feuer sind bislang unklar, Ermittlungen laufen unter anderem mit einem Brandgutachter gegen Unbekannt.
  • Die Identität der Toten ist noch nicht bestätigt, während Gerichtsmediziner und Polizei an der Identifizierung arbeiten und das betroffene Oxy-Gebäude derzeit umfassend umgebaut wird.

Einsatzkräfte haben nach dem Absturz der Aufzüge auf einer Baustelle in Brüssel mittlerweile auch die zweite Kabine öffnen können und keine weiteren Opfer gefunden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in der Nacht auf Mittwoch mit. Zuvor waren sechs Leichen im ersten Aufzug gefunden worden. Ihre genaue Todesursache ist demnach bisher unklar, ebenso wie die Hintergründe.

Am Dienstag waren nach ersten Erkenntnissen zwei Aufzüge auf einer zentral gelegenen Baustelle in der belgischen Hauptstadt abgestürzt. Zudem gab es ein Feuer. Zu den genauen Abläufen und der Ursache ermittelt unter anderem ein Brandgutachter. Sechs Arbeiter wurden vermisst, bei ihnen handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um belgische oder rumänische Staatsangehörige.

Ermittlungen gegen Unbekannt

Ob es sich bei den sechs Todesopfern um die Vermissten handelt, ist noch nicht bekannt. Gerichtsmediziner und Polizei arbeiten daran, die Opfer zu identifizieren und ihre Angehörigen zu benachrichtigen. Danach sollen auch weitere Informationen bekanntgegeben werden, wie die Staatsanwaltschaft ankündigte. Sie ermittelt gegen Unbekannt. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft hatte am Dienstag gesagt, dass die beiden Aufzüge mehrere Stockwerke nach unten gestürzt seien.

Das Oxy-Gebäude in einer Fußgängerzone inmitten der Brüsseler Innenstadt wird derzeit umgebaut. Früher diente es als ein Sitz der Verwaltung der belgischen Hauptstadt, jetzt soll es in ein multifunktionales Gebäude mit Büros, Restaurants, Hotelzimmern und Wohnungen umgewandelt werden.

Kommentare