Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Mann dringt in AUA-Flugzeug ein und übernachtet darin

Ein Unbekannter ist am Flughafen Košice unbemerkt in eine abgestellte Maschine der Austrian Airlines eingestiegen und hat dort geschlafen.
++ THEMENBILD ++ AUSTRIAN AIRLINES / REISEN / FLUGZEUG / TOURISMUS

Zusammenfassung

  • In Kaschau drang in der Nacht zum 23. Juli ein Mann auf das Vorfeld ein und übernachtete unbemerkt in einem geparkten AUA-Flugzeug.
  • Die Crew entdeckte den Schlafenden am Morgen, woraufhin Behörden die Maschine vor dem Abflug vollständig durchsuchten.
  • AUA bestätigte den Vorfall, während Ermittlungen nun klären sollen, wie der Eindringling die Sicherheitskontrollen umgehen konnte.

Ein kurioser Sicherheitsvorfall hat sich am Flughafen der Stadt Košice im Osten der Slowakei ereignet: In der Nacht zum 23. Juli schaffte es ein Mann, auf das streng bewachte Vorfeld zu gelangen und in ein dort geparktes Flugzeug der Austrian Airlines zu steigen. 

Dort verbrachte er die Nacht bis ihn am frühen Morgen die zurückkehrende Besatzung schlafend vorfand, berichtet austrianwings.

Mann blieb unbemerkt

Aufnahmen der Überwachungskameras zeigen, wie die Person zunächst einen Zaun überwand und dann ohne erkennbares Ziel über das Vorfeld marschierte. Das Sicherheitspersonal des Flughafens registrierte den Vorgang offenbar nicht. Zuvor war der Mann bereits im Terminalgebäude aufgefallen und dort des Platzes verwiesen worden, berichtete das slowakische Nachrichtenportal dennikn.sk.

Eigentlich dürfen sich auf dem Vorfeld eines Flughafens, dem sogenannten Airside-Bereich, nur befugtes Personal und sicherheitskontrollierte Personen aufhalten. Strenge Zutrittsregeln gelten, die Überwachung dieser Regelung obliegt dem Sicherheitspersonal des Flughafens.

Flugzeug vor Start komplett durchsucht

Nachdem die Crew den schlafenden Mann in der Maschine entdeckt hatte, alarmierte sie umgehend die Poliizei. Nach bisherigen Informationen soll sich die Person in psychiatrischer Behandlung befinden. 

Bevor das Flugzeug wieder abheben durfte, durchsuchten Polizei und Sicherheitskräfte die Kabine gründlich. Ziel war es auszuschließen, dass gefährliche Gegenstände oder Sprengsätze versteckt worden waren.

Mit rund zwei Stunden Verspätung hob die Maschine schließlich um etwa 7.30 Uhr in Richtung Wien ab.

AUA hält sich bedeckt

Die Fluggesellschaft bestätigte den Zwischenfall auf Nachfrage, nannte aber keine Details. Man stehe in engem Kontakt mit den slowakischen Behörden und dem Flughafen Košice, hieß es. Die Untersuchung zur „vollständigen Klärung der Umstände“ laufe.

Im Zentrum der Ermittlungen steht vor allem die Frage, warum niemand vom Sicherheitsdienst den Eindringling bemerkte und wie eine solche Panne überhaupt passieren konnte.

Kommentare