Pferd ging durch: 18-jähriger Tourist aus Kutsche geschleudert - tot
Ein junger Mann aus Indien ist bei einem Unfall mit einer Pferdekutsche gestorben, nachdem er aus dem Fahrzeug gefallen ist. (Symbolbild)
In New York City kam es am 17. Juni zu einem tödlichen Unfall, bei dem ein Tourist aus Indien von einer Pferdekutsche gefallen und verstorben ist. Der 18-Jährige soll aus dem Fahrzeug gefallen sein, als der Kutscher wegging, um ein Foto von anderen Passagieren zu machen.
Kutscher entfernte sich von Pferd
Wie The New York Times berichtet, fuhr der 18-jährige Romanch Mahajan mit drei weiteren Personen mit der Pferdekutsche durch den Central Park. Nachdem sich der Kutscher entfernt hatte, ging das Pferd durch, streifte eine andere Kutsche und kippte um. Mahajan wurde aus seinem Sitz geschleudert und verletzte sich so schwer, dass er ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Kurz darauf war der junge Mann tot.
"Es scheint, dass der Kutscher sich mindestens eine Armlänge von seinem Pferd entfernt hatte", sagte Alexander Kemp, Vizepräsident der Gewerkschaft Transport Workers Union Local 100. "Das ist inakzeptabel. Ein Kutscher darf die Kutsche niemals verlassen, um Fotos zu machen. Wir unterstützen eine vollständige Untersuchung."
Kritik an Geschäft mit Pferdekutschen
Genauso wie in Wien ist auch im Central Park in New York City eine Fahrt mit einer Pferdekutsche eine beliebte Touristenattraktion. Doch auch hier wird der Einsatz von Pferden seit Jahren kritisiert. Sogar der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hat sich für die Entfernung der Kutschen aus dem Park ausgesprochen.
Im Rahmen des "Ryder"s Law"-Gesetzesentwurfes würde die Stadt keine weiteren Kutschenlizenzen mehr ausstellen und die Fahrten innerhalb von zwei Jahren schrittweise einstellen. "Dieser Gesetzesentwurf würde eine humane Unterbringung der Kutschpferde vorschreiben und deren Verkauf oder Weitergabe zum Zweck der Schlachtung oder für den Einsatz in einem anderen Pferdekutschengeschäft untersagen", heißt es auf der Website der Non-Profit-Organisation Animal Legal Defense Fund.
Die Sprecherin des Stadtrats, Julie Menin, erklärte gegenüber ABC7, dass das gesetzgebende Gremium nächsten Monat eine Anhörung zu "Ryder"s Law" abhalten werde.
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