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Freibad-Eskalation in Innsbruck: Festnahme nach Messer-Bedrohung

Nach einem Platzverweis im Innsbrucker Tivoli Schwimmbad bedrohte ein 22-jähriger Afghane Sicherheitsmitarbeiter mit einem Klappmesser.
Zwei silberne Polizeiautos mit blau-rotem Streifen und dem Wort „Polizei“ stehen nebeneinander auf einer Straße.

Im Tivoli Schwimmbad in Innsbruck ist es am Donnerstagnachmittag zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen Badegästen und Sicherheitspersonal gekommen. Dabei wurden vier Personen leicht verletzt, ein Mann wurde festgenommen, und ein Klappmesser sichergestellt.

Platzverweis eskaliert zur Messerbedrohung

Der Vorfall ereignete sich am 19. Juni 2026 gegen 16:45 Uhr beim Westeingang des Tivoli Schwimmbades. Ein 22-jähriger Somalier und ein 23-jähriger Kameruner wurden von zwei Sicherheitsmitarbeitern (31 und 26 Jahre alt) nach einem Verstoß gegen die Hausordnung aus dem Schwimmbad verwiesen. Im Zuge dessen verhielt sich der 22-jährige Somalier aggressiv und versetzte dem 31-jährigen Sicherheitsmitarbeiter einen Kopfstoß. In weiterer Folge mischte sich ein zunächst unbeteiligter 22-jähriger afghanischer Badegast in die Auseinandersetzung ein und bedrohte die beiden Sicherheitsmitarbeiter mit einem Klappmesser.

Festnahme und vorläufiges Waffenverbot

Mehrere alarmierte Polizeistreifen rückten an und konnten die Lage schließlich unter Kontrolle bringen. Der 22-jährige afghanische Staatsangehörige wurde festgenommen. Die beiden Sicherheitsmitarbeiter sowie der Somalier und der festgenommene afghanische Staatsangehörige wurden nur leicht verletzt. Das Klappmesser wurde von der Polizei sichergestellt. Gegen den 22-jährigen Afghanen wurde zudem ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

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