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Knochenfund auf Nordkette klärt Vermisstenfall von 1991

Die Knochen konnten dem abgängigen Mann durch eine DNA-Analyse eindeutig zugeschrieben werden.
Wolken über Innsbruck.

Ein Knochen eines bereits seit 1991 abgängigen, damals 22-jährigen Südtirolers ist Ende Juni von einem Wanderer in einer „Schotterreise“ im Bereich der „Vorderen Brandjochspitze“ auf der Innsbrucker Nordkette gefunden worden. 

Durch eine von der Innsbrucker Gerichtsmedizin durchgeführte DNA-Untersuchung konnte der Knochen dem Mann zugeordnet werden, berichtete die Polizei am Mittwoch. Darüber hinaus wurden weitere zehn Knochen gefunden, die aber Tieren zuzurechnen waren.

Große Suchaktion hatte keinen Erfolg

Da man den Südtiroler Alpinisten bereits 1991 - nach einer Abgängigkeitsanzeige - im Bereich der Nordkette vermutet hatte, wurde damals eine großangelegte Suchaktion gestartet. Diese führte jedoch zu keinem Erfolg - bis zum 21. Juni dieses Jahres, als der 42-Jährige auf die Knochen stieß.

Nicht mehr feststellen ließ sich indes die Todesursache. Es gebe aber keine Indizien auf Fremdverschulden, hieß es.

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