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Gute Nachrichten aus Osttirol: „Brand aus“ in Matrei

Sogar Landwirte halfen mit Güllefässern. Wasser musste aus Fischteichen geholt werden.
Warnung vor Waldbrand-Gefahr

Der Großeinsatz nach einem am frühen Donnerstagnachmittag ausgebrochenen Waldbrand in Zedlach, einem Ortsteil von Matrei in Osttirol, hat noch am Abend endgültig beendet werden können. Nachdem die Brandstelle noch einmal von einer Polizeidrohne mit einer Wärmebildkamera abgeflogen worden war und dabei keine Glutnester mehr festgestellt wurden, habe „Brand aus“ gegeben werden können, berichtete die Exekutive am Freitag.

Eine Fläche von 250 bis 350 Quadratmetern war betroffen gewesen. Die Löscharbeiten gestalteten sich einerseits aufgrund des unwegsamen Geländes als sehr schwierig. Aber auch die offenbar mangelnde Wasserversorgung kam erschwerend hinzu. Das Wasser wurde aus einem Fischteich entnommen, aber auch aus dem Hydrantennetz im Ortsteil Zedlach. Das Trinkwassersystem sei dadurch schon an der Grenze gewesen, schildert der Kommandant Martin Holzer gegenüber dem ORF-Tirol.

Landwirte unterstützten die Feuerwehren mit Güllefässern bei der Löschwasserversorgung. Im Einsatz standen vier Löschhubschrauber, die Feuerwehren Matrei in Osttirol, Virgen, Prägraten am Großvenediger, Nikolsdorf, Huben und Kals am Großglockner sowie Kräfte der Exekutive.

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