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Raser überholt Zivilstreife mit 222 km/h auf der A9

Ein 40-Jähriger wurde auf der A9 bei Rottenmann mit 222 km/h gemessen und verlor vorläufig seinen Führerschein.
Auf der Uniform ist ein Abzeichen der Polizei mit dem österreichischen Bundesadler zu sehen.

Ein 40-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Leoben ist am Mittwochabend, dem 29. Juli 2026, auf der Pyhrnautobahn (A9) im Bereich Rottenmann mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 222 km/h aufgefallen – und hat dabei ausgerechnet ein Zivilfahrzeug der Polizei überholt. 

Seine Begründung für das Tempodelikt sorgte bei den Beamten für Aufsehen: Er habe lediglich testen wollen, ob das vorausfahrende Auto mithalten kann.

Unfreiwilliges Kräftemessen mit der Polizei

Gegen 20.15 Uhr führte eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung auf der Pyhrnautobahn (A9) in Fahrtrichtung Norden im Bereich Rottenmann Geschwindigkeitsüberwachungen durch. Dabei wurde die Zivilstreife von dem Pkw des 40-Jährigen plötzlich mit weit überhöhter Geschwindigkeit überholt. 

Bei der Nachfahrt maßen die Beamten 222 km/h. Beim Rastplatz Rottenmann-Nord konnte der Pkw angehalten werden. Der Lenker gab an, seine Geschwindigkeit erhöht zu haben, um zu testen, ob der vor ihm fahrende Pkw – die Zivilstreife – mithalten könne. Dass es sich um ein Zivilfahrzeug der Polizei handle, habe er nicht erkannt.

Führerschein weg – Fahrzeug bleibt

Dem 40-Jährigen wurde der Führerschein vorläufig abgenommen, zudem wird er angezeigt. Eine Beschlagnahme seines Pkws war laut Polizei aufgrund der Eigentumsverhältnisse nicht möglich.

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