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Narzissenfest im Ausseerland: So geht es für das Event weiter

Nach Rücktritt der Vereinsführung stand das Fest wegen der hohen Belastung für Ehrenamtliche auf der Kippe. Nun wurde eine Lösung gefunden.
Mit Blumen geschmückte Katzenfigur auf einem Festwagen vor einem Geschäft.

Je nach Wetterlage lassen sich alljährlich 15.000 bis 20.000 Gäste das Blütenmeer im Ausseerland nicht entgehen, das Narzissenfest hat zudem eine jahrzehntelange Tradition.

Kurzzeitig sah es aber so aus, als stünde die Erfolgsgeschichte vor einem jähen Ende: Vereinsobmann Rudolf Grill und sein Stellvertreter Siegfried Fink traten heuer nach dem 66. Narzissenfest überraschend zurück. Die umfangreichen Aufgaben, die die professionelle Abwicklung einer solchen Veranstaltung mit sich bringen, seien für Ehrenamtliche nicht mehr zu stemmen.

Ein Problem stellten unter anderem die Ausfallshaftungen dar, die der Narzissenverein tragen musste, nachdem das Tourismusgesetz geändert wurde. Ehrenamtliche bürgten somit mit ihrem Privatvermögen.

Nächstes Fest in Grundlsee

Der Rücktritt sorgte Mitte Juni nicht nur für Aufsehen, sondern brachte auch die Abhaltung des 67. Festes im kommenden Jahr ins Wackeln. Mittlerweile hat sich aber eine Lösung gefunden: Der Tourismusverband unterstützt den Verein aus freiwilligen Helfern und Helferinnen künftig stärker, ließ Grill wissen, wie der ORF am Mittwoch berichtete. Somit sei das Fest 2027 gesichert, es findet von 20. bis 23. Mai in Grundlsee statt.

Seit 2023 fällt der Ortswechsel zwischen den Veranstaltungsorten weg, bis dahin fanden Autokorso und Bootskorso an einem Sonntag statt, Teilnehmer wie Gäste mussten zwischen den austragenden Gemeinden hin und her.

Grill will jedenfalls noch bis zum kommenden Fest Obmann bleiben, kündigte er an. 

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