16 Monate altes Mädchen stürzt in Pool und muss reanimiert werden

Das Mädchen ging in einem unbeobachteten Moment durch Terrassentür in den Garten.
Rettungssanitäter steht vor einem Rot-Kreuz-Auto.

Ein 16 Monate altes Mädchen ist Dienstagnachmittag im obersteirischen Kammern im Liesingtal (Bezirk Leoben) in den Pool der Eltern gefallen und beinahe ertrunken.

Die 40-jährige Mutter bemerkte den Unfall, zog das Kind aus dem Wasser, begann mit den Erste Hilfe-Maßnahmen und rief die Rettung. Dem eintreffenden "First Responder" des Roten Kreuzes gelang die Reanimation, so die Polizei.

Das Mädchen war gegen 13.00 Uhr in den Pool gefallen, in dem nur etwa 40 bis 50 Zentimeter Wasser waren. Durch die rasche Wiederbelebung setzte sowohl das Herz-Kreislaufsystem als auch die Atmung wieder ein, ehe das Kind von der Crew des ÖAMTC-Rettungshubschraubers Christophorus 17 zur Kinderklinik ins LKH Graz geflogen wurde. Dort wird die Kleine nun intensivmedizinisch betreut.

Mutter kümmerte sich um zweite Tochter

Ersten Ermittlungen zufolge dürfte sich das Kleinkind in einem unbeobachteten Moment von wenigen Minuten selbstständig über die Terrassentür ins Freie begeben haben, hieß es seitens der Landespolizeidirektion Steiermark. Dort stürzte es über den rund 20 Zentimeter hohen Beckenrand in den im Erdreich eingelassenen Pool. Die Mutter war währenddessen damit beschäftigt, sich um ihre andere, kränkliche Tochter zu kümmern. Wie lange sich das Mädchen im Wasser befand, ist unklar.

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