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Raubüberfall in Salzburg: Beide Verdächtige in Haft

Nach dem Überfall auf eine 87-jährige Salzburgerin sitzen nun beide Tatverdächtigen in Untersuchungshaft in Salzburg.
Ein Polizist in Uniform geht an einem silbernen Polizeiauto mit blauen und roten Streifen vorbei.

Die Tat ereignete sich laut Polizei am 13. Juni 2026: Unbekannte überfielen eine 87-jährige Salzburgerin in ihrem Wohnhaus. Bekannte fanden die Pensionistin am darauffolgenden Tag verletzt im Eingangsbereich, nachdem sie nicht zu einem vereinbarten Treffen erschienen war, und alarmierten die Rettungskräfte. Nach Durchsicht der Wohnräumlichkeiten erhärtete sich der Verdacht auf Raub, da das Bargeld der Frau fehlte; die Familie alarmierte daraufhin die Polizei. 

Stahlen Bargeld

Die Verletzungen der Salzburgerin deuten laut Polizei auf Fremdverschulden hin. Wenige Tage nach dem Raubüberfall klärten Ermittler des Landeskriminalamts die Tat vom 13. Juni. Verdächtigt werden zwei Männer aus Rumänien im Alter von 42 und 45 Jahren. 

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen stahlen sie Bargeld in unbekannter Höhe und Goldschmuck. Am 17. Juni gelang es Polizisten, den 42-jährigen Beschuldigten in Salzburg festzunehmen. Er verweigerte die Aussage und befindet sich in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Salzburg.

Flucht nach Rumänien – Europäischer Haftbefehl führt zur Festnahme

Der 45-jährige Zweitbeschuldigte setzte sich laut Ermittlungen unmittelbar nach der Tat nach Rumänien ab. In Österreich bestanden keine weiteren Anlaufadressen für ihn. Am 1. Juli 2026 wurde er aufgrund eines Europäischen Haftbefehls von der rumänischen Polizei festgenommen. 

Nach seiner Auslieferung nach Österreich zeigte sich der 45-Jährige laut Polizei grundsätzlich geständig. Er gab jedoch an, dass es zu keiner absichtlichen Gewaltanwendung gegen das Opfer gekommen sei; die 87-Jährige sei vielmehr durch das gewaltsame Öffnen der Tür zu Sturz gekommen. Beide Beschuldigten befinden sich nun in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Salzburg.

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