Zahl der Flüchtlingsaufgriffe im Burgenland steigt

Zahl der Flüchtlingsaufgriffe im Burgenland steigt
Täglich kommen Flüchtlinge aus Ungarn über die Grenze - ein Lokalaugenschein an der burgenländischen Grenze

In der Blaufränkischgemeinde Deutschkreutz im Mittelburgenland ist am Freitagvormittag nicht viel los. Gemütlich erledigen ein paar ältere Herrschaften ihre Besorgungen, ein Weinbauer sieht nach seinen Trauben. Ein paar hundert Meter entfernt stehen fünf Bundesheersoldaten. Neben ihnen sitzen junge Männer aus Afghanistan und Pakistan in der Wiese. „Die Flüchtlingslage im Bezirk Oberpullendorf ist ernst und es besteht Handlungsbedarf“, sagt Bürgermeister Andreas Kacsits (ÖVP).

Auch wenn der Großteil der Migranten nicht in die Ortschaft kommt, so gebe es doch Verunsicherung unter den Bewohnern. Die Zusammenarbeit der Gemeinde mit dem Bundesheer, der Polizei und den ungarischen Behörden funktioniere aber „hervorragend“, betont Kacsits.

Im Wirtshaus von Anni Heinrich ist die steigende Ankunft der Flüchtlinge   Thema. „Am Stammtisch werden immer wieder  unterschiedliche Standpunkte diskutiert“, sagt die Wirtin. Meist seien die Diskussionen   bald  beendet. 

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