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Glasklar und kostbar: Wiener Hochquellwasser wird bald teurer

In Wien steht eine neue Gebührenerhöhung bevor, die auch das Trinkwasser betrifft: Ab Jänner muss um so viel mehr bezahlt werden.
++ THEMENBILD ++ WASSER / TRINKWASSER

Dass das Wiener Hochquellwasser ein kostbares Gut ist, das dennoch 24 Stunden täglich aus den Hähnen fließt, ist angesichts des Dürresommers heuer wohl allen Wienern klar. Dieses kostbare Gut wird im kommenden Jahr noch kostbarer werden – denn die Preise für das frische Trinkwasser werden wohl ansteigen. Schuld daran ist freilich nicht die grassierende Trockenheit in Ostösterreich, sondern der Wiener Gebührenautomatismus, der kommunale Leistungen ab 2027 wieder verteuert.

Wie vom KURIER bereits im Mai vermeldet, wurde der relevante Schwellenwert von drei Prozent Wertsteigerung seit der jüngsten Erhöhung deutlich überschritten. Aufgrund der im Zuge des Iran-Krieges anziehenden Inflation greift damit heuer wieder der Automatismus des Valorisierungsgesetzes.

10 Cent mehr pro 1 m³

Konkret bedeutet dies, dass kommunale Leistungen – Wasser- und Kanalgebühr sowie die Müllabfuhr – ab Jänner um 4,6 Prozent steigen. Denn seit der letzten Anpassung (1. Jänner 2025) hat sich der Verbraucherpreisindex bis zum relevanten Monat Juni 2026 laut Rohdaten um diesen Wert erhöht. Beim Wiener Quellwasser heißt dies konkret: 1.000 Liter kosten künftig 2,37 Euro und damit um 10 Cent mehr.

Demnächst soll diese (unangenehme) Nachricht vom Rathaus verkündet werden, laut rot-pinken Regierungskreisen führe ob der Sparzwänge und Investitionsprogramme auch kein Weg daran vorbei. Offiziell will man sich im Büro von Finanzstadträtin Barbara Novak noch nicht dazu äußern, da die endgültigen Daten der Inflationsentwicklung noch nicht vorlägen.

Eine gute Nachricht gibt es hingegen für Autofahrer: Bei den erst heuer verteuerten Parkscheinen sollte der Tarif (3,40 €/Stunde) vorerst gleichbleiben.

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