Wie die braune Mafia im Blickfeld der Polizei seit Jahren ungestört werkt

Wie die braune Mafia im Blickfeld der Polizei seit Jahren ungestört werkt
Nach riesigem Waffenfund bleiben alle Verdächtigen in U-Haft. Zumindest vier sind bekannte Nazis vom Objekt 21. In OÖ wird dies kleingeredet.

Die Uniform saß, als der oberösterreichische Landespolizeidirektor, Andreas Pilsl, vergangene Woche beim Landessicherheitsrat vor die Presse trat.

Zuvor waren 100 Waffen im Wert von 1,5 Millionen Euro bei Cobra-Zugriffen in OÖ und auf einem Bauernhof in NÖ sichergestellt worden. Ein großer Schlag gegen die Rocker-Kriminalität, die offenbar eng verwoben mit der rechtsextremen Szene mafiaähnliche Geschäfte machte.

Oberösterreichs oberster Polizist sprach in Interviews dennoch lieber von Rockern, als von Rechten. In jenem Bundesland, das seit Jahren bei rechten Straftaten an der Spitze liegt.

Auch das saß.

Es seien „nicht nur Rechte am Werk“, betonte Pilsl vehement. Und die Amtshandlung „ausschließlich ins rechte Eck zu stellen“, sei falsch.

Doch KURIER-Recherchen belegen eindeutig etwas anderes, wie Sie im folgenden Text lesen.

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