Regen vor dem Sturm

© Kurier / Gilbert Novy

Chronik Österreich
09/24/2020

Sommer ade: Es wird kalt und es kommt Schnee

Mit dem schönen Spätsommer ist es am Wochenende vorbei. Oberhalb von 1.000 Meter erwartet die ZAMG Schneefall.

Eine Kaltfront sowie ein Tief im Süden bestimmen am Freitag das Wettergeschehen. Damit regnet es aus dichten Wolken verbreitet und teilweise auch kräftig. Vor allem in Kärnten, im Grazer Becken sowie am Alpenostrand und im Wiener Becken mischen sich auch Gewitter in den Niederschlag.

Bis zum Abend sinkt von Westen außerdem die Schneefallgrenze auf Lagen um 1.500 Meter Seehöhe ab. Die Sonne zeigt sich kaum, öfters lediglich im Süden und Südosten. Der Wind kommt überwiegend aus West, in der Osthälfte jedoch anfangs noch aus Südost bis Süd und weht generell mäßig bis lebhaft. Die Frühtemperaturen liegen bei neun bis 18 Grad, die Höchstwerte nur noch bei 19 bis 22 Grad.

Zehn bis 15 Grad kälter 

Unter dem Einfluss eines Tiefdruckwirbels startet der Samstag verbreitet mit dichten Wolken sowie mit Regen. Der meiste Regen fällt nördlich des Alpenhauptkamms sowie im Norden und Osten. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.000 und 1.600 Meter.

Nachmittags lässt von Oberösterreich ostwärts der Niederschlag nach und die Wolkendecke beginnt aufzulockern. Weiter im Westen bleibt es aber trüb und nass. Deutlich freundlicher gestaltet sich das Wetter mit Südföhn im Süden und Südosten. Hier regnet es lediglich am Morgen noch örtlich. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht in den Föhntälern südlich des Alpenhauptkamms sowie im Osten teils lebhaft bis stark. Vier bis zehn Grad hat es in der Früh, tagsüber sind es sechs bis 15 Grad.

Am Sonntag kreist das Tief direkt über Österreich. Dabei liegen die wetteraktiven Zonen voraussichtlich weitgehend außerhalb des Landes und streifen nur. Folglich ist es aus heutiger Sicht überwiegend freundlich mit längerem Sonnenschein und nur im Bergland zeigt sich stärkere Bewölkung. Der Wind bläst besonders im Donauraum und im östlichen Flachland zunächst noch recht lebhaft aus West, im Tagesverlauf wird er aber schwächer. Es wird kalt mit Frühtemperaturen zwischen null und zehn Grad und Tageshöchsttemperaturen nur von zehn bis 17 Grad.

Schnee bis auf 1.000 Meter 

Die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erwarten am Wochenende Schnee. "Am Wochenende ist es um zehn bis 15 Grad kälter als in den letzten Tagen, und oberhalb von 1.000 bis 1.300 Meter kann es schneien", sagte Bernd Niedermoser von der ZAMG.

Ab etwa 1.500 Meter Seehöhe erwartet die ZAMG am Wochenende zwischen zehn und 30 Zentimeter Neuschnee, im Hochgebirge auch etwas mehr. Somit sind auf höher gelegenen Passstraßen winterliche Fahrbedingungen möglich.

Neue Woche bringt langsam Besserung

Am Montag liegt weiterhin ein großräumiges und markantes Tiefdrucksystem über Mitteleuropa. Ein zugehöriges Niederschlagsgebiet schmiegt sich von Norden her an die Alpen und bringt zeitweise Regen, der mitunter auch ergiebig ausfallen kann. Die Schneefallgrenze bewegt sich dazu zwischen 1.500 und 2.000 Meter. Niederschläge bleiben im Osten und Süden hingegen selten und hier zeigt sich auch die Sonne gelegentlich. Große Unsicherheiten für die Prognose bestehen aber. Der Wind kann regional stärker aufleben. Er kommt überwiegend aus Süd bis West. Nach zwei bis zehn Grad zu Tagesbeginn sind im weiteren Verlauf neun bis 16 Grad zu erwarten.

Das bisher wetterbestimmende Tief zieht am Dienstag ostwärts ab. Damit beruhigt sich das Wetter in Österreich. Störungsreste in Form von Wolken halten sich zwar noch gebietsweise, aber nur an der Alpennordseite ist noch Regen zu erwarten. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und bläst mäßig bis lebhaft, an der Alpensüdseite kann sich leichter Nordföhn bemerkbar machen. Die Frühtemperaturen liegen bei drei bis elf, die Tageshöchstwerte bei 13 bis 19 Grad.

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