Westbahnstre­cke: Teilsperre zwischen Amstetten und St. Valentin

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Foto: KURIER/Reinhard Vogel Acht bis 15 Minuten länger dauert die Fahrzeit im Fernverkehr von Wien nach Salzburg

Von 2. Oktober bis 25. November. Längere Fahrzeit im Fernverkehr, Busse statt Züge im Nahverkehr.

Wegen umfangreicher Erneuerungsarbeiten wird die Westbahnstrecke zwischen Amstetten und St. Valentin von Montag, 2. Oktober, bis Samstag, 25. November, teilweise gesperrt. Für den Fernverkehr ergeben sich dadurch geänderte Ab- und Ankunftszeiten und längere Fahrzeiten. Für Pendler im Nahverkehr wird es einen Ersatz mit Bussen geben, informierten die ÖBB.

Die Westbahnstrecke ist nach Angaben der Bahn von Wien nach Linz beinahe vollständig viergleisig. Zwei Gleise gehören zur Hochleistungsstrecke, zwei zur Bestandsstrecke, auf der der Regionalverkehr fährt. Gesperrt wird die Hochleistungsstrecke, in dieser Zeit werden Fernverkehrszüge über die Bestandsstrecke umgeleitet. Diese wird im Anschluss von 6. bis 25. November gesperrt.

Acht bis 15 Minuten länger dauert die Fahrzeit im Fernverkehr von Wien nach Salzburg. Die Halte in Amstetten und St. Valentin werden in dieser Zeit nicht eingehalten. Während der Sperre der Hochleistungsstrecke werden die Züge im Nahverkehr zwischen Amstetten und St. Valentin durch Busse ersetzt.

Busse statt Züge im Nahverkehr

Während der Sperre der Bestandsstrecke fährt der Fernverkehr wieder planmäßig auf der Hochleistungsstrecke. Für die Nahverkehrszüge zwischen Amstetten und St. Valentin steht den Pendlern weiter ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung, informierte die Bahn.

Die Hochleistungsstrecke von St. Pölten nach Linz ist mittlerweile seit rund 15 Jahren in Betrieb. Die Erhaltungsarbeiten müssen auf der Weststrecke zwischen St. Peter-Seitenstetten und St. Valentin durchgeführt werden. Die umfangreichsten Arbeiten finden in St. Valentin statt. Dort werden auf der Hochleistungs- und auf der Bestandsstrecke Gleise und der Gleisunterbau erneuert sowie mehrere Weichen getauscht. Die neuen Weichen entsprechen laut Bahn dem modernen Stand der Technik und lenken Züge sanfter und damit ruhiger von einem Gleis auf das andere.

(APA / sho) Erstellt am
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