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Waldbrand in Osttirol: Feuerwehr hat Flammen unter Kontrolle

Zwölf Hektar Wald standen in Virgen im Bezirk Lienz in Flammen.
Hubschrauber unterstützten die Löscharbeiten aus der Luft.

Ein Waldbrand im Osttiroler Virgen hat am späten Freitagnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehren ausgelöst. Die Flammen wurden auf einer Fläche von zehn bis zwölf Hektar abgeholztem Waldgebiet bekämpft. Bis Samstagfrüh wurde das Feuer eingedämmt, sagte der Lienzer Bezirksfeuerwehrkommandant Harald Draxl zur APA.

Hubschrauber unterstützten die Löscharbeiten aus der Luft.

Hubschrauber unterstützten die Löscharbeiten aus der Luft.

Fünf Hubschrauber im Löscheinsatz

In der Nacht waren Bodentrupps im Einsatz gewesen. Am Vormittag wurden erneut mit fünf Hubschraubern aus der Luft Nachlöscharbeiten durchgeführt. Diese waren bereits am Freitag im Einsatz gewesen. In der Nacht brachten Traktoren mit Güllefässern Wasser ins Gelände. So sei es gelungen, ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern, erklärte Draxl.

Zwei weitere Hubschrauber sollen am Samstag hinzugezogen werden, schließlich gelte es auch Glutnestern in einem unzugänglichen Graben Herr zu werden.

Das Feuer hatte sich am Freitag vor allem aufgrund der Hitze und des Windes auszubreiten gedroht. Zu dem Brand war es im sogenannten Mitteldorfer Wald südlich von Virgen gekommen. Insgesamt rund 170 Kräfte von zwölf Feuerwehren standen im Einsatz.

Black Hawk des Bundesheeres

Auch das Bundesheer half im Zuge eines Assistenzeinsatzes bei der Bekämpfung des Waldbrandes. Zur Unterstützung der zivilen Einsatzkräfte wurden ein Black Hawk-Hubschrauber sowie ein Tankkraftwagen des Bundesheeres aufgeboten. „Der Waldbrand in Tirol zeigt einmal mehr, wie entscheidend rasche und koordinierte Hilfe ist. Auf Anforderung der zivilen Behörden steht das Österreichische Bundesheer im Assistenzeinsatz und unterstützt die Löscharbeiten vor Ort Hubschraubern und Tankkraftwagen. Unser Ziel ist klar: Wir helfen schnell, verlässlich und dort, wo wir am dringendsten gebraucht werden“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

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