Chronik | Österreich
11.03.2013

Pensionist baute Wanderstock zu Gewehr um

74-Jähriger stand unter Wildereiverdacht. Ihm wurden weitere zwölf Schusswafefn abgenommen.

Ein 74-jähriger Vorarlberger hat einen Teleskop-Wanderstock in eine Kleinkaliberwaffe mit Schalldämpfer umgebaut. Die Polizei in Schruns (Montafon) entdeckte die Schusswaffe im Rahmen einer Kontrolle, nachdem gegen den Mann ein Wilderei-Verdacht geäußert worden war. Dieser bestätigte sich allerdings nicht, teilte die Polizei mit. Insgesamt beschlagnahmte die Exekutive bei dem Pensionisten über zehn Gewehre.

Neben dem umgebauten Wanderstock fand die Exekutive auch ein Kleinkalibergewehr, das ebenfalls mit einem Schalldämpfer versehen war. Weil der 74-Jährige mit den beiden Schusswaffen gegen das Waffengesetz verstieß, wurde kraft Gesetz automatisch ein Waffenverbot schlagend. Deshalb wurden dem Mann weitere zehn Gewehre und zwei Faustfeuerwaffen - die den Vorschriften entsprachen - abgenommen.

Die Waffenkontrolle wurde bereits Ende Jänner durchgeführt, derzeit werden die sichergestellten Gewehre kriminaltechnisch untersucht. Der 74-Jährige wird nach dem Waffengesetz bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt.