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Chronik Österreich
11/26/2021

Corona-Regeln für die Herbstferien: Was in Österreich wo gilt

Österreich ist bezogen auf die Vorschriften dreigeteilt, Wien und Salzburg sind strenger als das übrige Österreich.

von Elisabeth Holzer

Die Herbstferien stehen bevor, offiziell beginnen sie am 27. Oktober. Doch da viele Schulen wohl auch schon den Fenstertag vor dem Nationalfeiertag frei geben, dürften die meisten Schüler und Lehrer – mit dem kommenden Wochenende gerechnet – insgesamt elf Tage Ferien genießen, Schulbeginn ist dann erst wieder am 3. November.

Das werden viele Österreicher nützen, um Urlaub zu machen. Doch vor der Abfahrt wäre es dienlich, sich die geltenden Corona-Maßnahmen am Zielort genau anzuschauen: Die Vorschriften in den Bundesländern sind unterschiedlich, Wien beispielsweise schreibt Corona-Tests auch bereits für Kinder ab sechs Jahren vor, überall anders gilt das erst ab zwölf. Die 2. Covid-Maßnahmenverordnung gilt für ganz Österreich. Zwei  Länder - Wien und Salzburg - erließen zusätzlich  strengere Maßnahmen.

Ganz Österreich

Gastronomie: Es gilt die 3-G-Regel. Testpflicht besteht ab zwölf Jahren: Antigentests gelten  24 Stunden, PCR-Tests 72 Stunden lang.

Freizeit- und Dienstleistungsbetriebe, Kunst und Kultur: Wer  einen Zoo oder eine Therme besuchen will,  ins Kino  oder zum  Konzert will, muss einen 3-G-Nachweis vorlegen.

Einkaufszentrum: FFP2-Pflicht   besteht in Supermärkten, Bäckereien, Apotheken (für  Schwangere und 6- bis 14-Jährige: Mund-Nasen-Schutz). Für Nicht-Immunisierte gilt die  FFP2-Pflicht in jeder Handelssparte.

Wien

Gastronomie: Es gilt die 2,5-G-Regel, geimpft, genesen oder PCR-getestet. Nur noch Sechs- bis Elfjährige dürfen Antigentests vorweisen, wo grundsätzlich die 2,5-G-Regel gilt  (48 Stunden  gültig, PCR-Tests hier 72 Stunden gültig). Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren fallen generell unter die Regeln für Erwachsene:  Als Tests gelten nur noch PCR-Tests (48 Stunden).

Freizeit- oder Dienstleistungsbetriebe: Es gilt die 2,5-G-Regel analog zur Gastronomie. Wer  also  beispielsweise  die Therme  Oberlaa oder  den Tierpark Schönbrunn besuchen möchte, muss darauf achten: Testpflicht besteht bereits ab einem Alter von sechs Jahren.  Das gilt freilich auch beim Einchecken in einem Wiener Hotel oder  im Friseursalon.

Einkaufszentrum: Es gilt generelle FFP2-Maskenpflicht  in jeder Sparte des Handels. Ausgenommen sind  Kinder unter sechs Jahren. Sechs- bis 14-Jährige oder Schwangere dürfen statt der FFP2-Maske zu einem Mund-Nasen-Schutz greifen.

Kunst, Kultur und Sport:  Für den Besuch im Museum braucht es keinen 2,5-G-Nachweis, dafür gilt Maskenpflicht (ab sechs Jahre). Beim Kinobesuch  oder anderen Veranstaltungen mit bis zu  500 Teilnehmern ist zusätzlich zum   2,5-G-Nachweis auch noch  zumindest Mund-Nasenschutz zu tragen. Ab 500 Besuchern gilt 2-G, etwa in der Staatsoper oder im Fußballstadion, dann entfällt aber die Maskenpflicht.

Salzburg

FFP2-Pflicht: Gilt im gesamten Handel für  alle Kunden sowie bei körpernahen Dienstleistern zusätzlich zur 3-G-Regel. Für 6- bis 14-Jährige reicht MNS.     

Ausfahrtstests: In drei Gemeinden im Bezirk Hallein  wurden Kontrollen eingeführt: St. Kolomann (seit Montag) sowie Adnet und Annaberg-Lungötz (ab Mittwoch) darf nur verlassen, wer geimpft, genesen oder PCR-getestet ist. Abgesehen davon gelten in Salzburg die bundesweiten Vorschriften.

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