© APA/HERBERT NEUBAUER

Salzburg
12/03/2015

Verdacht der IS-Beteiligung: Ermittlungen gegen zwei Syrer

Andere Flüchtlinge und freiwillige Helfer schöpften Verdacht. Männer "um die 20 Jahre" in U-Haft.

Zwei Syrer befinden sich in Salzburg wegen des Verdachtes der Beteiligung an der terroristischen Vereinigung Islamischer Staat (IS) in Untersuchungshaft. Die beiden Beschuldigten seien heuer als Flüchtlinge deklariert nach Salzburg gekommen, erklärte Robert Holzleitner von der Staatsanwaltschaft Salzburg.

Bereits seit Wochen kursiert das Gerücht, wonach zwei IS-Verdächtige in Salzburg in U-Haft sitzen würden. Nun hat die Staatsanwaltschaft Salzburg dazu Stellung bezogen. Die zwei Beschuldigten seien in Salzburg anderen Flüchtlingen und auch Freiwilligen Helfern aufgrund ihrer Schilderungen über ihre Beteiligung an kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien im Dienste des IS aufgefallen, erklärte der Staatsanwalt.

Zum Stand des Ermittlungsverfahren gegen die beiden Syrer hieß es, dass es keine Anhaltspunkte für geplante Anschläge in Europa und keinen Konnex zu verübten Anschlägen gebe, sagte Holzleitner. Bei den zwei Beschuldigten handle es sich um Männer im Alter "um die 20 Jahre". Sie wurden ursprünglich in Salzburg als Flüchtlinge untergebracht. Sie hätten sich als Flüchtlinge ausgegeben und seien in Salzburg als Flüchtlinge untergebracht worden. "Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen", so der Staatsanwalt.

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