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Chronik Österreich
09/08/2021

Verdacht auf versuchten Mord in Tirol: Vernehmungen dauern weiter an

Hinweise auf Täter und Tatwaffe werden aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nicht gegeben.

Die Tiroler Polizei versucht im Fall eines 34-jährigen Somaliers, der am Sonntag mit einer Stichwunde im Bauch in Innsbruck aufgefunden worden war, Licht ins Dunkel zu bringen. Das Opfer wurde am Dienstag unter Mithilfe eines Dolmetschers vernommen. Es stünden nun aber noch weitere Vernehmungen aus, sagte ein Polizeisprecher Mittwochvormittag auf APA-Anfrage.

Hinweise zu den Tätern bzw. ob es sich bei einem in der Nähe entdeckten Messer um die Tatwaffe handelte, wollte die Exekutive vorerst nicht bekanntgeben - „aus ermittlungstaktischen Gründen“, hieß es. Man sei aber weiterhin auf der Suche nach Zeugen, nachdem eine bereits befragte Person keine „zweckdienlichen Hinweise“ liefern konnte.

Passanten hatten den schwer verletzten Mann in der Nacht auf Sonntag am Innsbrucker Schusterbergweg gefunden und sofort die Rettungskette in Gang gesetzt. Der 34-Jährige war nach der Erstversorgung in die Klinik Innsbruck eingeliefert worden, wo eine Stichwunde im Bauch entdeckt wurde. Sein Zustand stabilisierte sich nach einer Notoperation rasch, er konnte bereits am Sonntag auf die Normalstation verlegt werden.

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