Chronik | Österreich
02.06.2017

Kärnten: Südbahnstrecke nach Unwetter gesperrt

Die Kärntner Feuerwehren waren 180 Mal im Einsatz. Die Aufräumarbeiten nach dem Unwetter gehen am Freitag weiter.

Starker Regen und Hagel haben am Donnerstagabend die Feuerwehren in Kärnten auf Trab gehalten. Wie Hermann Maier von der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) auf APA-Anfrage sagte, gab es vom späten Nachmittag bis Mitternacht rund 180 Einsätze. Im Bezirk St. Veit wurde die Südbahnstrecke unterbrochen, sie ist voraussichtlich bis Freitagabend, 18.00 Uhr, gesperrt.

Einsätze hat es fast im gesamten Bundesland gegeben, sagte Maier: "Vor allem die Bezirke St. Veit und Klagenfurt-Land waren betroffen." Für die Feuerwehren galt es, Überflutungen und Muren zu beseitigen, Keller auszupumpen und umgestürzte Bäume zur Seite zu räumen. Besonders schlimm hat es die Gemeinde St. Georgen am Längsee im Bezirk St. Veit erwischt: Dort waren Freitagfrüh immer noch Bundes- und Landesstraßen abschnittsweise unpassierbar. Mehrere Feuerwehren rückten am Freitagvormittag für Aufräumarbeiten wieder zum Dienst ein.

Im Gemeindegebiet von St. Georgen wurde auch die Südbahnstrecke unterspült. Zwischen Treibach-Althofen und St. Veit an der Glan wurde laut ÖBB ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, Reisende müssen hier bis Freitagabend rund 30 Minuten mehr einplanen.

Aquaplaning: Unfall auf der A2

Vier Personen sind am Donnerstagabend bei einem Verkehrsunfall wegen Aquaplanings verletzt worden. Ein 28-jähriger Villacher war mit seinem Auto auf der Südautobahn (A2) unterwegs, als er laut Polizeiangaben ins Schleudern kam, gegen die Mittellleitschiene prallte und sich überschlug. Der Lenker und seine Mitfahrer, zwei Frauen (18 und 22 Jahre alt) sowie ein 21-Jähriger, wurden ins Landeskrankenhaus Villach gebracht, am Pkw entstand Totalschaden.