Unwetter sorgten für Einsätze, die Woche bleibt regnerisch

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Am ehesten trocken bleibt es am Montag in den Regionen nördlich der Donau.

Die Grazer Feuerwehr ist am Samstag wegen des Starkregens am späteren Abend zu mehr als 20 Einsätzen gerufen worden. Es ging dabei vor allem um das Auspumpen von Kellern, aber auch Sandsäcke wurden verteilt, um größere Wasserschäden zu verhindern. In der Oststeiermark ist es durch Blitzschlag zu zwei Bränden gekommen, verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand.

Niederschläge

Laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) steht uns eine unbeständige und teilweise auch regnerische Woche bevor. Schon heute, Montag, ziehen deutlich mehr Wolken über Österreich als zuletzt, und auch Schauer sind häufiger dabei.

Bereits von Beginn an ist am Ostalpenrand und Südosten mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Tagsüber steigt die Neigung zu Niederschlägen verbreitet deutlich an. Punktuell sind einmal mehr große Regenmengen möglich. Am ehesten trocken bleibt es am Montag in den Regionen nördlich der Donau. Der Wind weht meist mäßig, im Norden auch lebhaft aus Ost bis Süd. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 24 Grad.

Vor allem in der Nacht auf Dienstag können teils große Niederschlagsmengen fallen, tagsüber lassen diese bereits meist nach. Schnee fällt auf knapp unter 2000 Meter herab. Im Osten und Süden wird es voraussichtlich auch etwas auflockern. Die Höchsttemperaturen sinken auf 13 bis 19 Grad. Kühl und unbeständig geht es überall auch am Mittwoch weiter. Von Vorarlberg bis ins Mostviertel beginnt der Donnerstag an der Alpennordseite sehr trüb und regnerisch, sonnige Abschnitte bleiben die Ausnahme. In den anderen Landesteilen bleibt es vorerst trocken, im weiteren Verlauf erfassen die Regenschauer auch den Osten.

( kurier.at , sho ) Erstellt am 14.05.2018